Rezension „Verliebt in Mr. Daniels“

Allgemein

Klappentext:

Unsere Liebe verboten zu nennen ist einfach. Einfacher, als zu erkennen, dass wir vom ersten Moment an Seelenverwandte waren. Ich denke, wir sind beides: verbotene Seelenverwandte. Ich hatte nicht vor, mich in ihn zu verlieben, als ich nach Wisconsin kam. Ich hatte weder geplant, in Joes Bar zu stolpern, noch mich Hals über Kopf in Daniels Musik zu verlieren. Ich hatte ja keine Ahnung, dass allein seine Stimme all meine Sorgen wenigstens für einen kurzen Moment vertreiben könnte. Ich wusste nicht, dass sich so das Glück anfühlt. Unsere Liebe war mehr als nur Leidenschaft. Es ging um Familie. Um Verlust. Um das Gefühl, wieder lebendig zu sein. Unsere Liebe war verrückt und schmerzhaft. Sie bestand aus Lachen und Weinen. Sie war wie wir. Und allein deshalb werde ich es niemals bereuen, dass ich mich in meinen Lehrer Mr Daniels verliebt habe! 

Cover:

Das Cover ist wirklich gut gelungen, denn schon ohne den Inhalt hat es geschafft mich zu berühren. Ich finde das Cover schafft es auszudrücken, wie viele Gefühle in dem Buch stecken und es ist auch einfach schön anzusehen, obwohl ja auf dem Cover gar nicht so viel drauf ist, sondern vor allem einfach das Mädchen zu sehen ist, das wahrscheinlich Ashlyn sein soll. Ich kann eigentlich gar nicht genau sagen, warum mir das Cover so gefällt, aber ich liebe es einfach. 🙂 

5/5 Sterne

Titel:

Im Gegensatz zum Cover gefällt mir der Titel nicht ganz so gut. Bei diesem Buch finde ich nämlich erstens das ein Titel in englischer Sprache besser gepasst hätte und ich mag einfach Titel, die mehr so versteckt gut zum Buch passen, also wo man erstmal keinen Zusammenhang vom Inhalt und Titel sieht, aber es dann nach dem Lesen des Buches doch einen gibt. Und so besonders schön klingt, der Titel, meiner Meinung nach, eben auch nicht, auch wenn er natürlich vom Prinzip her zum Inhalt passt.

2/5 Sterne

Umsetzung: 

Ich mag irgendwie solche Schüler-Lehrer-Beziehungs- Geschichten, seitdem ich damals „Sternschnuppenstunden“ und „Weil ich Layken liebe“ gelesen habe. Und als ich von dem Buch gehört habe, wusste ich dass ich es lesen wollte, als ich das Cover gesehen habe, denn das ging mir dann nicht mehr aus dem Kopf.

Das Buch startet nicht sofort mit der „Haupthandlung“, sondern man erfährt erstmal etwas aus dem Leben der beiden Protagonisten, bevor sie sich getroffen haben, was gut ist, da  man die späteren Handlungen besser nachvollziehen kann, da man einige Hintergründe kennt. Auch ist es bei solchen Büchern, wo Gefühle eine große Rolle spielen, immer toll, wenn man die Charaktere sehr gut kennenlernt. Allerdings muss ich sagen, dass mir hier der Einstieg teilweise etwas zu lang und zu ausführlicher war, sodass mich das Buch zu Anfang nicht sofort fesseln konnte.

Natürlich gehte es in diesem Buch vor allem um die Liebesgeschichte, aber es gibt viele verschiedene „Nebenhandlungen“, die mir sehr gut gefallen haben, da sie viele verschiedene und wichtige Themen ansprechen, denn z.B. Drogenmissbrauch spielt eine große und doch entscheidene Rolle in dem Buch und auch Verlust und Familie sind sehr wichtig in der Geschichte. Außerdem haben diese Nebenhandlungen die Geschichte erst wirklich interessant gemacht und dem buch den wirklichen Inhalt verliehen.

Die Protagonisten Ashlyn und Daniel haben mir eigentlich ziemlich gut gefallen, auch wenn ich hin und wieder nicht so gehandelt hätte. Aber was ich noch viel besser gelungen fand, waren die Nebencharaktere, da diese wirklich sehr individuell und außergewöhnlich gestaltet hatte. Ich fand, dass man in diesem Buch auch die Nebencharaktere ebenfalls sehr gut kennenlernt, obwohl sie nicht die Haupthandelnden sind und ich fand, dass sie die Geschichte sehr abwechslungs- und facettenreich gemacht haben. 

Die Geschichte insgesamt fand ich wirklich gut, aber irgendwie haben mir diese Momente gefehlt, die mich wirklich vom Hockerreißen, weil die Geschichte doch relativ vorhersehbar ist und ich finde, dass das gerade das ist, was Liebesgeschichten etc. besonders macht. Jedoch verlief das Buch zum Ende dann doch etwas anders als erwartet und dadurch konnte mich das Buch dann doch letztendlich überzeugen.

Fazit:

Es handelt sich um eine Geschichte, in der es hauptsächlich um eine Schüler-Lehrer-Beziehung geht, aber es geht noch um so viel mehr, denn es werden noch viel mehr Themen angesprochen, die ich für sehr wichtig halte, wie z.B. Drogenmissbrauch, Verluste, Familie. 
Man schafft es die Charaktere sehr gut kennenzulernen, in dem man vor allem zu Anfang viele Hintergrundinformationen bekommt, wodurch man die Handlungen der Protagonisten besser nachvollziehen kann. Allerdings hat das Buch auch echt toll gestaltete Nebencharaktere, die alle individuell und außergewöhnlich sind. Vor allem am Ende konnte mich das Buch dann endgültig von sich überzeugen, da es nicht komplett so gelaufen ist, wie ich gedacht habe.

4/5 Sterne

LG Nessi 

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