I Saw a Man – Owen Sheers

Allgemein, Rezensionen

„I saw a Man“ – Der Titel begeisterte bereits im letzten Jahr die Leser und fand so seinen direkten Weg in die Bestsellerlisten, damals noch im DVA-Verlag. Schon da hatte ich das Buch auch auf der Wunschliste, aber mit der Zeit ist es dann doch wieder vom Radar verschwunden. Das hat sich vor Kurzem geändert: Denn der Penguin-Verlag hat die Taschenbuchausgabe des Romans herausgebracht. Besonders die etwas abgewandelte Form des Covers hat mich sofort angesprochen und sofort mein Interesse auf sich gelenkt. Ob der Inhalt mit dem Cover mithalten kann? Lest es hier in der Rezension!

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Filmreview zu „The Circle“

Allgemein

Hey ihr alle, 

heute soll es endlich mal wieder eine Filmreview von mir geben, da ich am Wochende mal wieder im Kino war. Und zwar soll es um den Film „The Circle“ gehen.

„The Circle“ ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Thriller  von James Ponsoldt aus dem Jahr 2017, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Dave Eggers (2013). Die Hauptcharaktere werden unter anderem von Emma Watson und Tom Hanks verkörpert.

Worum geht es? 

Als Mae Holland (Emma Watson) durch die Vermittlung ihrer Freundin Annie (Karen Gillan) einen Job bei dem weltweit dominierenden Internet-Unternehmen „Circle“ bekommt, ist sie überglücklich. Für sie ist es eine einmalige Gelegenheit. Das Ziel der Firma: sämtliche Aktivitäten der User verknüpfen und in einer Online-Identität vereinen. Mit immer neuen technologischen Fortschritten soll eine Welt der völligen Transparenz geschaffen werden. Mae ist begeistert von den Visionen des charismatischen Firmengründers Eamon Bailey (Tom Hanks) und kann Bedenken, wie die ihres Ex-Freundes Mercer (Ellar Coltrane), nicht verstehen. Das Firmengelände, wo die Mitarbeiter rundum versorgt werden, und ihre Arbeit werden nach und nach zu Maes Lebensmittelpunkt. Nur der mysteriöse Ty (John Boyega) bringt sie zum Stutzen. Er behauptet, auch ein Mitarbeiter zu sein, doch Mae kann ihn im Computer, der zu jeder Zeit anzeigt, wo sich die Mitarbeiter gerade befinden, nicht finden. Trotzdem kennt Ty auf dem Gelände Türen und Gänge, die nirgends verzeichnet sind. Und er versucht, Mae zu warnen…

Ich habe den Film schon lange freudig erwartet, da ich schon viel zum Buch gehört hatte und Emma Watson eine meiner Lieblingsschauspielerinnen ist. Als ich dann nur Schlechtes über den Film gehört habe, war ich tatsächlich etwas enttäuscht. Trotzdem wollte ich mir auf jeden Fall selbst eine Meinung bilden und so habe ich mir den Film schließlich doch angesehen. Wie er mir gefallen hat, werde ich nun erzählen…

Meine Meinung:

Durch die zahlreichen negativen Meinungen war ich also schließlich etwas verunsichert, doch der Film fing wirklich sehr gut an. Was mir gefallen hat, war dass der Film keine große Vorgeschichte beinhaltet, sondern gleich zur Haupthandlung, in dem Fall zum Geschehen in dem Unternehmen „The Circle“, gekommen ist. Auch das folgende ‚langsam ran führen‘ an den Hauptkonflikt ist, meiner Meinung nach, noch relativ gut gelungen, indem Mae ihr neues Umfeld im Unternehmen kennenlernt und die einzelnen Facetten dessen erlebt. Daraufhin kommt es dann irgendwann zum Spannungshöhepunkt, der für mich persönlich nicht besonders überraschend, aber insgesamt gut inszeniert war. Auf diesen Punkt folgte jedoch eine große Wende des Films, die mir gar nicht gefallen hat. Zuerst einmal folgten der Spannungshöhepunkt und das schließliche Ende viel zu schnell aufeinander. Dies sorgte bei mir für große Verwirrung, da plötzlich Charaktere, die zuvor in den Hintergrund gerückt waren, nun wieder einfach so auftauchten und den Held gespielt haben. Auch vom Inhalt her konnte mir das Ende leider nichts geben, da es dazu geführt hat, dass mir nun gar nicht mehr klar ist, welcher Position Mae angehört, da sie insgesamt im Film sehr wiedersprüchlich handelt, wie ich fand. Außerdem war dann das abschließende Ende, meiner Meinung nach, auch noch so offen, dass erst gar nicht realisiert habe, dass das nun das Ende ist. 

Die Charaktere an sich waren insgesamt nichts Außergewöhnliches und waren deshalb eben einfach relativ durchschnittlich. Ein weiterer eher negativer Punkt ist, dass keine wirklichen Beziehungen umter den Charakteren erkennbar sind. Ein Beispiel dafür wäre, dass zu Beginn eine Liebesgeschichte zu entstehen scheint, dann jedoch gar nichr mehr erwähnt und thematsiert wird und abschließend scheinen die beiden eine so gute Beziehung zu haben, dass sie einander sehr helfen. Das hat bei mir für extreme Verwirrung gesorgt und ist somit für mich nicht gelungen umgesetzt. 

Was  insgesamt jedoch auch nochmal positiv hervorzuheben ist, ist die Wahl des Themas, da dieses durch seine Aktualität, meiner Meinung nach, gar nicht oft genung behandelt werden kann. Auch der Ansatz der Umsetzung hat dazu sehr gut gepasst und ist gut gelungen.

Fazit: 

Also insgesamt kann ich leider nur sagen, dass mich der Film nicht so ganz von sich überzeugen konnte. Dies lag vor allem an der Wendung nach dem Spannungshöhepunkt, die mich absolut verwirrt hat und die mir gar nicht gefallen hat. Auch die verwirrenden und nicht gut ausgearbeiteten Beziehungen zwischen den Charakteren und deren Persönlichkeiten selbst haben mich leider sehr enttäuscht. Trotz all dem würde ich sagen, dass man den Film wegen seines interessanten Themas und einem guten Ansatz trotzdem sehenswert, da er keine Vollkatastrophe ist und durchaus spannende Passagen hat. Allerdings kann ich leider nicht dazu raten sich den Film im Kino anzuschauen, da er einen womöglich dann noch mehr enttäuscht. 

2,5/5 Sterne 

LG Nessi

Quellen: 1234