Rezension zu „Run“ – John Milton in Topform

Rezensionen

Danke an den Piper-Verlag, dass ich dieses tolle Buch lesen durfte. 🙂


Zum Buch:

„Run – sie jagen dich“ ist der dritte Band der John Milton-Reihe von Mark Dawson. Das Buch hat 445 Seiten und erschien im Januar 2018 im Piper-Verlag. Wie auch in den vorherigen Büchern geht es um den Ex-Geheimagenten John Milton, der auf gefährliche Widersacher trifft und sich ihnen entgegenstellt.

Zum Inhalt:

John Milton ist nach seinem letzten Auftrag auf der Durchreise, als er in New Orleans auf alte Bekannte trifft. Während des Hurrikans Katrina haben diese Leute ihm und seinem Partner das Leben gerettet. Nun ist er zurück in der Stadt und muss feststellen, dass sich so einiges verändert hat. Die Familie wohnt noch immer dort, doch die Wiedersehensfreude währt nicht lange. Denn sie haben sich mit gefährlichen Leuten angelegt, die ihnen das Land auf dem sie wohnen streitig machen wollen. Die Familie setzt alles daran ihren Grund und Boden zu schützen, doch reiche Bauunternehmer sollte man nicht unterschätzen. Sie schrecken vor nichts zurück. Genau deshalb beschließt John Milton die alte Rechnung zu begleichen und die Familie im Kampf gegen den Bauunternehmer zu schützen.

Meine Meinung:

Nach dem sehr schwachen zweiten Band, war ich diesem Buch gegenüber sehr skeptisch. In Band 1 Habe ich John Milton lieben gelernt, seine ganze Art und sein Agenten-Charme haben mich sehr in ihren Bann gezogen. Im zweiten Band war davon dann leider gar nichts mehr zu spüren und John Milton wurde mir fremd. Ich hatte das Gefühl einem völlig neuen Protagonisten gegenüber zu stehen. Doch meine Angst, dass das im dritten Band genauso sein könnte, war völlig unbegründet. John Milton, den ich in Band 1 lieben gelernt habe, ist wieder da. Ein wahnsinnig sympathischer, starker Protagonist, in dem das Herz des

Ex-Agenten schlägt und der sich nie kampflos geschlagen gibt. Es war ein unglaublich tolles Erlebnis ihn bei dieser neuen Mission zu begleiten und ihm wieder näher zu kommen.

Der sehr flüssige Schreibstil des Autors hat seinen Teil dazu beigetragen. In drei Tagen war ich durch mit dem Buch, weil einfach alles gepasst hat. Die Geschichte kam schnell in Gang und die Spannung war permanent auf einem hohen Level. Vor allem die kleinen Nebenzweige in der Handlung jedes Charakters haben dem Buch diese unglaubliche Spannung und einen sehr aufregenden Charme verliehen.

Die Charaktere waren einfach ein Traum. Ihre Konstellation war perfekt und es ergab ein ausgeglichenes Verhältnis. Gerade das Dreieck des Protagonisten, seines Helfers und der starken Auftraggeberin war grandios gewählt. Sie haben sich sehr gut ergänzt und gegenseitig ihre Schwächen ausgeglichen. Vor allem der neu eingeführte Charakter an der Seite von John Milton hatte etwas sehr sympathisches und hat für frischen Wind in der Story gesorgt.

Das Setting war gut gewählt und mit New Orleans hatte man als Leser mal einen anderen Schauplatz als die, die man sonst so kennt. Mir persönlich hat ein bisschen der Flair gefehlt und die Atmosphäre, die man gerade aus einer Stadt wie New Orleans sehr gut hätte einfangen und einbinden können.

Eine Empfehlung?:

Definitiv! Auch wenn man die Reihe nicht verfolgt, kann man das Buch sehr gut lesen. Man braucht keine Vorkenntnisse um die Spannung so intensiv zu erleben, wie ich sie erlebt habe. Es lässt sich also sehr gut unabhängig von Band 1 und 2 lesen. Nur die charakterliche Vorgeschichte und die Entwicklung des Protagonisten könnten dann fehlen. Aber man hat mit „Run“ definitiv einen sehr spannenden Agententhriller in der Hand, ob man die Vorgänger nun gelesen hat oder nicht.

Fazit:

Ein grandioses Buch, das mich sehr überrascht hat. Die Geschichte ist nichts komplett Neues und die Wendungen im Buch sind durchaus vorhersehbar, doch dieses Buch verschlägt einem den Atem. Man fühlt sich so verfolgt und außer Atem, wie die Leute die der Protagonist jagt. Ein unglaubliches Erlebnis mit tollen Charakteren und einer Atmosphäre die unter die Haut geht.

Das Buch bekommt von mir solide 4 von 5 Sterne, da das Rad nicht neu erfunden wurde, ich aber trotzdem in der Geschichte gefangen war.


Vielen, vielen Dank an den Verlag!

Liebe Grüße,

Vanessa

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