Lesemonat Mai 2017

Lesemonat, Monatliche Beiträge

Heute kommt unser Lesemonat. Wir haben wieder einiges über die 31 Tage gelesen und stellen euch unsere gelesenen Bücher nun hier vor. Wir hoffen, euch gefällt der Beitrag!


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Marlon

Ich habe nicht wirklich viele Bücher gelesen, wenn man sich die Anzahl anguckt, aber dafür hat das eine auch sehr viele Seiten. Ja, ich versuche mir den Monat gerade etwas gut zu reden 😀 Hier seht ihr auch zwei Kurzrezensionen zu den Büchern. Insgesamt sind es 2461 Seiten geworden und mein SuB ist auf 60, aber auch nur, weil ich viel aussortiert habe.

>> James Patterson, Mark Sullivan – Der Countdown des Todes – 415 Seiten – 3 Sterne

In dem Buch geht es um einen Unbekannten, der die Olympischen Spiele 2012 in London ‚reinigen‘ will. Er meint, der ursprüngliche olympische Gedanke sei von Korruption, Doping und Sponsoring verwässert worden. Um an sein Ziel zu erreichen, schreckt er vor keinem Mittel zurück. Funktionäre werden erschossen, Spieler vergiftet, das Internetsystem gehackt. Doch wer ist dieser Verrückte, der sich „Kronos“ nennt? Es ging echt nicht gut los, die ersten 100 Seiten waren einfach nur schlecht. Ich dachte schon, dass Patterson bei diesem Buch ‚verlernt‘ hat zu schreiben oder das Sullivan einen echt schlechten Einfluss haben muss, aber dann rettete es sich langsam doch noch! Es wurde immer besser und das Ende war eigentlich auch gut. Aber irgendwie wurde es bis zum Ende immer von einer gewissen Langeweile und Länge überschattet.

Trotzdem ein klassischer Patterson – etwas dick aufgetragen, sehr dramatisch und trotzdem verhältnismäßig spannend. Trotzdem werde ich Patterson bei den nächsten Büchern (habe noch 2 auf dem SuB) genauer im Auge behalten, um zu bewerten, ob ich überhaupt noch neues von ihm lesen will oder ihn für mich als Autoren streichen kann…

> >Robert Bloch – Psycho – 190 Seiten – 3 Sterne

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Da dieses Buch ein Rezensionsexemplar war und es mich auch sehr interessiert hat, habe ich es dann sofort gelesen, nachdem es bei mir eingezogen ist. Es geht um eine Frau, die in einem Motel ermordet wird, wie die Suche nach ihr beginnt und wie es im Motel weitergeht. Leider hat es mir aber nur mittelmäßig gefallen. Die Beschreibung „Thriller“ ist leider komplett falsch gewählt und nicht einmal „Kriminalroman“ wäre passend. Es ist eben ein Roman, der einige Spannungselemente aufweisst. Ich hatte, um ehrlich zu sein, auch etwas anderes erwartet. Ich hatte wirklich auf blutigen Horror oder zumindest verrückte Verfolgungsjagden durch Hotelkorridore gehofft, aber habe leider nur einen relativ dramatischen Mord zu Beginn des Buches bekommen und ansonsten nur polizeiliche Ermittlungen. Was dann aber noch einen Punkt herausgeholt hat, war das Ende – das war wirklich gut, zwar nicht der Knaller, aber doch eben eine Wendung (mit der ich leider aber etwas gerechnet hatte). Den Film werde ich mir aber trotzdem noch angucken, da er ja eventuell ausnahmsweise mal besser als das Buch ist und auch so einfach sehr gut sein soll. (Vielleicht muss ich für meine Erwartungen an Hotel-Horror doch noch auf Stephen Kings Shining warten…)

>> Paula Hawkins – Into the Water – 356 Seiten – 3 Sterne

Unter meinen Neuzugängen war auch dieses Buch, zu dem ich in eine Leserunde eingeladen wurde. Das Buch handelt von einer Frau, deren Schwester sich in einem sagenumwobenen See ertränkt hat, der dafür bekannt ist, dass in ihm früher Hexen ‚getestet‘ wurden und sich seitdem immer wieder Frauen in ihm umbrachten. Unsere Protagonistin kann jedoch nicht glauben, dass ihre Schwester sich dort auch selbst umgebracht hat. Wie ihr schon an der Bewertung seht, fand ich auch das Buch nur so lala. Es war einfach viel zu überladenes, verwirrendes Hin und Her, das dabei sogar noch vorhersehbar war. Ich hatte schon schnell eine Ahnung in welche Richtung das ganze geht und auch, wer alles für den Mord/Selbstmord verantwortlich sein könnte. Für mich wirkte das Buch auch so, als hätte Paula Hawkins die ganze Zeit zwanghaft versucht, irgendwelche Wege zu finden, um noch eine Person einzubauen, die auch noch etwas zu erzählen hat. Genauso finde ich, kommt es so rüber, als ob sie ihr Buch unbedingt jedem Leser naheführen will und deshalb auch nach jedem Strang und jedem Genre greift, der sich ihr irgendwie entgegestreckt – Jugendbuch, Romantisches, Thriller, Krimi, Übernatürliches, Familiendrama… Trotzdem werde ich jetzt noch ‚Girl on the Train‘ lesen. Einfach, weil ich es noch auf dem SuB habe, aber auch, weil ich der Autorin noch eine Chance geben will.

>> Stephen King – Es – 1500 Seiten – 4 Sterne

Ja, ihr habt richtig gelesen! Ich gebe ‚Es‘ nur 4 Sterne. Zuerst: Es geht um einen Clown der in verschiedenen Formen des Bösen und der Angst die Stadt Derry heimsucht und Kinder tötet. Niemand kann aufdecken, wer diese Kinder tötet, die Polizei hat keine Spur, nur die Leichen. Doch dann kommt eine Gruppe von Kindern langsam dem wirklichen Täter auf die Schliche. Doch Es lässt sich nicht so einfach schlagen… Ich kann eigentlich auch nicht wirklich sagen, wieso ich dem Buch nur 4 Sterne geben kann. Es war eigentlich richtig gut, aber während des Lesens hatte ich schon immer das Gefühl, dass mir irgendndwas fehlt – etwas, was mir bei King leider öfter passiert – und das Ende hat es dann – wie so oft bei guten Bücher – noch mal richtig verhauen. Normalerweise liebe ich Kings Ausschweifungen und Rückblenden, aber besonders beim Ende spielen sie einfach gegen ihn. Sie ziehen alles noch mehr in die Länge und nehmen immer wieder das Tempo aus dem ansonsten eventuell rasanten Ende… Mir hat das Buch gefallen, aber es war eben nicht perfekt – sorry an alle, die dieses Buch so lieben.

Leider ein eher mittelmäßiger Monat und ich bin schon ein wenig traurig, dass mir ‚Es‘ nicht noch besser gefallen hat – ich hatte echt mit vielem gerechnet. Trotzdem ist es ein Monat geworden, den ich als ‚okay‘ betiteln würde und doch ein wenig hoffe, dass es wieder besser wird (am besten so wie im April – ein Monat den ich richtig gut fand!)

Anjuli

Ich habe leider mehr gelesen als ich sollte – ihr kennt den Prüfungsstress sicher auch… Prinzipiell sollte man ja auch jetzt am lernen sein. Immer. Jede Sekunde. Daher werde ich mich auch ein bisschen kürzer halten als Marlon :).

Ich habe zwei absolute unanfechtbare Lieblinge diesen Monat: honig und milch von Rupi Kaur und Marthas Widerstand von Kerry Drewery. Ich werde auch ganz bestimmt noch Rezensionen zu diesen zwei Büchern schreiben, da sie umwerfend sind! Ansonsten habe ich noch Every little thing von Samantha Young gelesen. Ein nettes Buch für zwischen durch, also falls jemand schon in Ferienstimmung ist, kann ich es empfehlen :). Es ist eine typische Liebesgeschichte mit sehr starken Charakteren und wunderschöner Kulisse. Auf jeden Fall etwas zum Träumen^^. Dani Atkins neueres Buch Der Klang deines Lächeln habe ich auch gelesen und es war einmal etwas anderes. Leider hatte ich so meine Probleme mit dem Ende und allgemein mit der Gutmütigkeit mancher Personen, so, dass ich mich oft darüber aufregte. Aber auch dieses Buch kann ich mit gutem Gewissen weiter empfehlen. Es handelt von einer verkorksten Liebesgeschichte und wie schnell sich alles ändern kann… dass es mehr als diese eine große Liebe gibt, die uns andere Bücher verschaukeln wollen.

 

Quelle: Every little thing, Marthas Widerstand, Der Klang deines Lächelns

 

Vanessa

Mein Lesemonat Mai war relativ überschaubar. Es sind 3 Bücher geworden mit insgesamt 1021 Seiten. Aber es war trotzdem ein echt guter Monat wenn man bedenkt, dass mir die Schule im Mai echt viel Freizeit geraubt hat. Nun aber zu den Büchern. 🙂

—> Begonnen hat der Monat für mich mit dem Abschluss der Danny Trilogie von Jessica Koch. „Dem Ozean so nah“ hat mir, wie seine Vorgänger, richtig gut gefallen und mich sehr zum Nachdenken angeregt. Nun habe ich die Trilogie beendet und ich bin sehr froh sie gelesen zu haben. (Hier geht’s zur Rezension)

—> Weiter ging der Mai dann mit „Er & Sie“ von Marc Levy. Den Vorgänger dieses Buches lesemonat maikannte ich vorher nicht, aber mir hat beim Lesen nichts gefehlt und daher finde ich das überhaupt nicht schlimm. Es war mein erstes Marc Levy Buch und ich glaube ich werde mir weitere Bücher von ihm zulegen, denn er hat einen sehr erfrischenden Schreibstil und schafft es den Leser zu unterhalten. (Hier geht’s zur Rezension)

—> Der Monat endete dann mit „Du neben mir“ von Nicola Yoon. Dieses Buch wurde vor einiger Zeit unwahrscheinlich gehypt. Doch ich bin bei gehypten Büchern immer etwas vorsichtig und warte dann meistens eine Weile bevor ich sie lese. Bei diesem Buch hat mich letztendlich der Film-Trailer dazu gebracht es in die Hand zu nehmen und zu lesen. Letztendlich hat es mich auch nicht enttäuscht. Ich springe keinesfalls auf den mega-Hype-Zug auf, aber das Buch hat mir wirklich gut gefallen und vorallem das Ende hat mich zerstört, im positiven Sinne 🙂  (Hier geht’s zur Rezension)

Das war auch schon mein kleiner aber feiner Lesemonat Mai. Hier noch ein bisschen was zur Statistik:

  • insgesamt 1024 Seiten
  • 3 Bücher gelesen
  • SuB: +10 Bücher
  • durchschnittlich 32,9 Seiten pro Tag

 

😀


Habt ihr auch schon eins der Bücher gelesen, die wir diesen Monat gelesen haben? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wir freuen uns über jeden Kommentar. Einen schönen, lesereichen Juni noch!

DieBuchblogger

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4 Gedanken zu “Lesemonat Mai 2017

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