Alles, was du suchst

Allgemein, Rezensionen

„Lass mich nur sagen, dass ich genug Fröschen begegnet bin, um zu wissen, wann ich vor einem Prinzen stehe.“ – s. 353

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Der Liebesroman Alles, was du suchst wurde von Marie Force geschrieben. Das Buch ist der erste Band einer (wahrscheinlich zehnteiligen) Serie, aber jeder Band wird in sich abgeschlossen sein. Die Geschichte besitzt 481 Seiten, 19 Kapitel sowie ein Epilog. Die Erzählperspektive ist aus der Dritten und personalisiert, erzählt wird in der Vergangenheitsform. Es kostet 15.90 CHF/9.99€ (D)/10.30€ (A)

Inhalt

Cameron besitzt eine Firma in New York, welche Websites für Geschäfte erstellt. Eigentlich ein gutes Geschäft, doch dank der Finanzkrise nahe am Ruin. Als ein Auftrag aus dem kleinen Dorf Butler kommt, ergreift sie ihre Chance und begibt sich in die wunderschöne, aber einsame Umgebung. Ihr Auftraggeber ist eine 12-köpfige Familie, die alle eine unterschiedliche Meinung zu der Website haben. Nun ist Cameron gefragt, mit Geschick und liebe sich in die Familie hineinzuversetzen und die Vorteile eines Onlineverkaufs zu erläutern. Und dann wäre da noch Will, Will der ab und zu ein riesengroßer Brummbär sein kann, nur um ihr im nächsten Moment ein Geschenk zu machen. Doch wie weit kann und sollte sie sich auf ihn einlassen, ohne dass er ihr Herz erobert?

Meine Meinung

Letztens bin ich bei LB auf einen dieser Bänder gestoßen und fand, dass er wirklich gut klingt. Als ich dann einkaufen war, habe ich diesen ersten Band gesehen und schwups war er gekauft^^. Vielleicht habe ich ein bisschen mehr erwartet, aber vielleicht muss ich einfach noch mehr Bänder dazu lesen…

Der Schreibstil fand ich ziemlich amüsant. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin alle Wörter die synonym zu gut sind, irgendwie einpacken wollte. Irgendwie habe ich sie verstanden,  denn wenn ich eine Rezension schreibe, bei der mich das Buch begeistert hat, versuche ich auch immer verschiedenste Wörter aus meinem Wortschatz hervorzukramen, die mein genial ersetzten könnten. Doch ich muss sagen, dass es etwas übertrieben war und eher kindlich auf mich wirkte.

Die Charaktere fand ich auch äußerst eigenartig. Will, muss ja wirklich ein toller Typ sein, hat eine wirklich traumatische Vergangenheit (er hat ja nur 10 Jahre darunter gelitten), aber he, bei Cameron vergisst er das einfach und macht genau das Gleiche noch einmal durch, ohne jegliche Bedenken! Während Cameron sich so verhielt, als wäre sie bereits mehrmals eine Witwe gewesen und deshalb so unsicher ist eine Beziehung einzugehen. Ich konnte es einfach nicht immer nachvollziehen. Vielleicht auch, weil mir ihre Charakteren etwas zu oberflächlich geblieben sind.

Der Inhalt des Buches konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Es war schön zu lesen, denn die Familie von Will ist unglaublich und auch die Atmosphäre sprach mir zu, ebenso wie das Leben im Nirgendwo. Doch das Buch hat fast 500 Seiten und es ging eigentlich nur darum, dass die eine Angst hat ihre Gefühle zu zugeben und der andere… verliebt ist. Was ich auch lustig fand, war, dass sich ein paar Szenen wiederholten und dies ein einem Buch! Ein paar Sätze wurden einfach genau gleich wiedergegeben, wie 20 Seiten vorher. Etwas, dass mich wirklich nervt!

Fazit

Ein schönes Buch für zwischen durch mit einem Gemisch von großen Gefühlen, Erotik und Vertrauen. Von mir kriegt es ★★★☆☆.

Eure Anjuli 🙂

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2 Gedanken zu “Alles, was du suchst

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