Rezension „Morgen lieb ich dich für immer“ 

Allgemein

Verlag: cbt

Erscheinungsdatum: 13.03.2017

Seitenanzahl: 538

Format:  Klappenbroschur

Preis: € 12,99 [D]

Klappentext:

Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …

Gestaltung:

Das Cover ist nicht sehr auffällig gestaltet und beinhaltet im Grunde nur das Foto, auf dem zwei Gesichter zu sehen sind. Das Foto deutet auf eine eher klischeehafte Liebesgeschichte hin, was dem Buch, meiner Meinung nach, nicht gerecht wird, da die Geschichte viel mehr als das ist. So verhält es sich für mich auch mit dem Titel, der ebenfalls der Geschichte nicht gerecht wird.

Inhalt:

Nachdem ich die Lux-Reihe der Autorin so sehr geliebt habe, wollte ich es nun auch mal mit einem ihrer young-adult Romane probieren. Dazu habe ich die Gelegenheit genutzt, als ihr neues Buch erschienen ist. 

Das Buch beginnt mit einem Prolog, der die Vergangenheit unserer Protagonisten zeigt. Die eigentliche Geschichte findet dann vier Jahre später statt. Die Wege von Rider und Mallory, die eine schreckliche Vergangenheit teilen, haben sich getrennt und nun begegnen sie sich wieder. Mallory merkt man noch immer an, dass ihre Vergangenheit sie in ihrem alltäglichen Leben einschränkt. Sie war mir allerdings trotzdem von Anfang an sehr sympathisch und ist ein sehr tiefgründiger Charakter. Teilweise hätte ich persönlich zwar anders gehandelt sie, aber ich konnte ihre Handlungen trotzdem gut nachvollziehen. Rider mochte ich auch unheimlich gerne, allerdings erschien er mir teilweise etwas unrealisch und sehr klischeehaft dargestellt, was etwas schade war. Besonders gefallen hat mir die tiefe Beziehung von den beiden, die man schon von Anfang an beim Lesen spüren konnte. 

Die Handlung insgesamt konnte mich überzeugen, allerdings finde ich, dass der Titel und der Klappentext der Geschichte nicht ganz gerecht werden, da diese eher auf eine lockere Liebesgeschichte mit ein paar dramatischen Wendungen hindeuten, dieses Buch jedoch sehr wohl viel Tiefgang besitzt und sich mit der schweren Thematik der Kindesmisshandlung beschäftigt. Das Thema wurde in dem Buch sehr sensibel und gefühlvoll aufgegriffen und äußert zudem auch einige Kritik an dem Verhalten von Menschen. 

Wie oben erwähnt konnten mich die Protagonisten überzeugen, aber auch die Nebencharaktere sind sehr vielseitig gestaltet und finden ihre Rolle in der Geschichte. Insofern ist die Handlung mit vielen Gefühlen veseht, die auch in mir Emotionen hervorrufen konnten,  und vielen vielseitigen Charakteren, die die Geschichte interessanter machen. 

Fazit:

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Geschichte, die sehr gefühlvoll gestaltet ist und die viel Tiefgang bereithält. Es wird das wichtige Thema der Kindesmisshandlung sehr gelungen thematisiert und ist so viel mehr als eine klischeehafte Liebesgeschichte. Durch den einfachen Schreibstil der Autorin lässt sich das Buch jedoch trotz der schweren Thematik schnell lesen. Trotz ein paar Stellen, die mir nicht ganz so gut gefallen haben und ein paar kleinen Längen, konnte mich das Buch durch die vielseitigen und sympathischen Charaktere überzeugen und fesseln. 

4/5 Sterne

*Ich bedanke mich an dieser Stelle beim Verlag, der mir das Buch freundlicherweise zum Rezensieren zur Verfügung gestellt hat und entschuldige mich für das späte Erscheinen der Rezension*

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Sieben Minuten nach Mitternacht

Rezensionen

Huhu ihr Lieben,

ich bin es wieder und habe natürlich eine Rezension dabei. 😀