Lesemonat April 2017

Allgemein, Lesemonat, Monatliche Beiträge

Huhu, ihr Lieben!

die Osterferien haben allen Leseverrückten die Chance gegeben, sich mal wieder so richtig mit dem Lesen beschäftigen zu können. Demnach sind es im April einige Bücher geworden, die wir gelesen haben und euch nun zeigen möchten. 🙂

Vanessa

Lesemonat April

Diesen Monat sind es Dank der Osterferien 4 Bücher geworden die ich beenden konnte.

—> „Im Schatten das Licht“  habe ich direkt zu Beginn des Aprils beendet. Auch wenn es mir schon so unglaublich lange her vorkommt, dass ich es gelesen habe, werde ich dieses Buch niemals vergessen. Es ist eine wundervolle Geschichte die mir die Bücher von Jojo Moyes näher gebracht hat. Eine klare Empfehlung. (Rezi—> hier)

—> Das nächste beendete Buch war „Bailey“. Da kam die Verfilmung vor kurzem in die Kinos, was der Anreiz war dieses Buch sobald wie möglich zu lesen. Auch diese Geschichte ist wahnsinnig schön, denn sie zeigt das reale Leben mit allen schrecklichen und schönen Momenten die es mit sich bringen kann. Auch das ist eine klare Empfehlung. (Rezi—> hier)

—> Anschließend beendete ich „Hunt – Sie kriegen dich“. Dieses Buch war leider eine Enttäuschung. Nach Band 1 habe ich mich riesig auf Band 2 gefreut, aber letztendlich habe ich fast den ganzen April gebraucht um durch das Buch durchzukommen. Kann ich leider nicht empfehlen. (Rezi—> hier)

—> Das Buch mit dem ich den April abgeschlossen habe war „Dem Abgrund so nah“. Wie schon der erste Band war es unglaublich packend, aber auch genauso schockierend und verstörend. Dieses Buch ist was Gewalt angeht noch um einiges krasser als der erste Band und ich kann es nur empfehlen, wenn man mit der Thematik keine persönlichen Erfahrungen hat. Aber dieses Buch war unglaublich gut! (Rezi—> hier)

Das war es auch schon wieder mit den gelesenen Büchern des Aprils von meiner Seite.

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Dieser Monat war echt ein riesiger Erfolg! Ich habe viele Bücher gelesen, die schon lange auf meinem SUB gelegen haben; und viele tolle Geschichten kennegelernt (Ich hasse diese Formulierung). Die Seitenanzahl lässt sich echt zeigen und eigentlich hat mit jedes Buch etwas gebracht: Egal ob Unterhaltung, ein neues Verständnis für Literatur oder die beste Biographie, die ich jemals gelesen habe – selbst ein eher schlechtes Buch hat mir wieder einmal gezeigt, wie viel es Wert ist, ein gutes Buch zu haben und es in Kontrast zu anderen Büchern stellen zu können!

>> Blake Crouch – Dark Matter – Der Zeitenläufer – 416 Seiten – 4,5 Sterne

Angegfangen hat mein Monat mit diesem Buch. Das Buch war richtig gut, was auch dringend nötig war. Es hat mich zum Glück aus meiner Leseflaute geholt und mich wie0der zum Lesen gebracht (wahrscheinlich war da auch das gute Wetter beteiligt :D). Ich fand das Buch sehr spannend mit einer tollen Story und tollen Protagonisten. Allein den Schreibstil fand ich etwas zu viel ‚Jugendbuch‘ – Es fehlten mir da einfach einige Eigenheiten und Wiedererkennungsmerkmale. Viele Blogger-Kollengen haben das Buch als Sci-Fi-Thriller betitelt. Dem würde ich nicht zustimmen, sondern es einfach bei „Roman“ belassen, mit leichten Thriller- und Sci-F-Aspekten. Trotzdem hoffe ich, dass der Film wirklich gedreht wird und sich Sony nicht umsonst die Filmrechte besorgt hat… >> Rezension

>> Richard Bachman (Stephen King) – Amok – 220 Seiten – 4,5 Sterne

An diesem Buch hatte ich großes Interesse, da es von seiner ganz eigenen Geschichte umgeben ist. Nachdem man dieses Buch im Spind eines Amokläufers gefunden hatte, ließ es King, der es unter dem Pseudony Richard Bachman veröffentlicht hatte, aus dem Verkehr ziehen und der Druck wurde aufgegeben. Deshalb gibt es das Buch auch nur noch in alten Auflagen und gebraucht zu kaufen. Wie der Titel schon verrät geht es um einen Amoklauf. Aber ganz anders als man sonst einen Amoklauf aus Büchern und Filmen kennt. Der Schreibstil ist zwar anders, als bei einem „normalen“ King, aber trotzdem super! Irgendwie hat es mich in seinem Aufbau ein wenig an ein Drama oder Theaterstück erinnert, was ich aber nicht schlecht finde. Falsch ist man nur, wenn man bei diesem Buch viel Action oder Spannung erwartet. Einfach ein anderer King, aber trotzdem sehr gut!

>> Dave Eggers – Der Circle – 560 Seiten – 5 Sterne

Das Dritte Buch war genauso gut, wie die ersten beiden! Tolle Story, tolle Protagonisten und sehr angenehm zu lesen. Die Atmosphäre in den Headquaters war einfach nur faszinierend und auch, was das Unternehmen im generellen alles aufgebaut hat, fand ich sehr spannend und interessant. Das Ende war zwar zum Teil vorhersebar, aber die Seiten mit denen das Buch schließt, haben mich wirklich ratlos und schockiert zurück gelassen! Sehr große Leseempfehlung! >>Rezension

>> F. Scott Fitzgerald – Der große Gatsby – 220 Seiten – 3,5 Sterne

„Ein Klassiker der Weltliteratur“ – Ich hatte das Buch schon einmal gelesen, konnte damals aber nur wenig damit anfangen. Irgendwas hat mir aber gesagt, dass ich es nochmal lesen werde und deshalb ist es im Regal geblieben. Diesmal habe ich schon deutlich mehr verstanden, worum es ging und was das Buch so besonders macht. Die ersten 100 Seiten fand ich wirklich hervorragend, mit einer tollen Atmosphäre. Dann kamen jedoch einige Längen und auch die Feste auf Gatsbys Anwesen kamen nicht mehr so zum Ausdruck, wie vorher. Zum Ende hin wurde es dann zwar wieder etwas besser, aber die zweite Hälfte bleibt mir leider eher schlecht in Erinnerung. >> Rezension

>> Haruki Murakami – Von Männern, die keine Frauen haben – 2 Sterne

Womit wir auch schon bei meinem Monats-Flop wären. Ich verstehe und merke, was immer als „Murakamis Kraft“ angekündigtt wird, aber irgendwie kommen mir die Geschichten so leer und (Realitäts-) fern vor. Das Buch und die einzelnen Geschichten konnten mich leider nicht wirklich packen und die letzte (und namensgebende) Geschichte habe ich nur noch überflogen. Alle Geschichten waren immer das gleiche, nur mit anderen Personen und Orten. Es läuft einfach immer auf das gleiche hinaus und teilweise haben mir die Geschichten wirklich den Spaß am Lesen genommen. Irgendwie sind sie komisch, verstörend, skuril und trotzdem so langweilig normal. Leider eine Entäuschung – Hatte mir von Murakami mehr versprochen.

>> Walter Isaacson – Steve Jobs – 580 Seiten – 5++++ Sterne

Dann kam auch das komplette Gegenstück zu Murakami. Zuerst haben mich die knapp 600 Seiten echt abgeschreckt, aber das Buch nimmt einen so schnell gefangen, dass man gar nicht mehr aufhören will. Und wenn man es dann doch zur Seite legt, wundert man sich, dass Steve Jobs nicht neben einem sitzt und die Geschichte seines Lebens erzählt. Es ist eben doch nur ein Buch, dass sich jedoch so realtätsnah und echt anfühlt, dass man denkt, man würde mit einem Freund reden. Die Geschichte von Steve Jobs (und damit auch die von Apple, NeXT und Pixar) ist so spannend, dass man gar nicht mehr aufhören will. Die letzen Kapitel haben sich mit Steve Jobs Austreten aus dem Unternehmen und seiner Krankheit befasst und haben echt an meinen Nerven gezerrt. Man hat einfach das Leben von Steve Jobs von seiner Geburt über seine größten Erfolge bis hin zu seiner Krebsdiagnose begleitet und bewundert und auf einmal spürt man förmlich, wie es sich dem Ende nähert und der Krebs ihn immer mehr schwächt und zum Aufgeben zwingt. Ich kann dem Buch nicht genug Sterne geben und nur sagen, dass es in keinem Bücherregal fehlen darf. Egal ob man ein Fan von Apple ist oder nicht, Biographien mag oder nicht, man sollte es auf jeden Fall lesen! Für mich die beste Biographie, die ich je gelesen habe!

>> Dominic Smith – Das letze Bildnis der Sara de Vos – 350 Seiten – 4,5 Sterne

Gestern habt ihr das Buch schon in den Neuzugängen gesehen und ich konnte es auch schon diesen Monat beenden – Und es hat mir richtig gut gefallen! Es war ein weiterer Versuch mal etwas anspruchsvollere Literatur zu lesen und meinen Horizont zu erweitern (noch so ’ne Formulierung :D). Der Schreibstil und die Geschichte in Verbindung mit den drei Ort- Und Zeiteben und den Protagonisten waren ein so tolles Konstrukt, dass man gar nicht mehr aufhören wollte, zu lesen. Das Buch hat mir auch richtig Lust auf Amsterdam, New York und Sidney gemacht und ich hoffe, dass Dominic Smith noch mehr so tolle Bücher schreiben wird! >>Rezension

Also, eine hervorragende Mischung verschiedenster Bücher, die mir größtenteils gefallen haben und mir richtig viel Spaß gemacht haben. So kann es in den nächsten Monaten gerne weitergehen!

Wir hoffen ihr wart mit eurem Lesemonat genauso zufrieden wie wir und wünschen euch noch einen schönen Lesemonat Mai! 🙂

dieBuchBlogger

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