Lesemonat Februar 2017

Allgemein, Lesemonat, Monatliche Beiträge

Überfällig

Eigentlich hatte ich den Lesemonat schon letzte Woche geplant, aber da im Moment die Klausurenphase wieder so richtig losgeht, schaffe ich es erst jetzt einen guten Beitrag zu schreiben – auch wenn ich eigentlich Geschichte lernen sollte ;). Vor einer Woche habe ich es einfach nicht geschafft mich zu konzentrieren und genauso schlecht waren dann auch die Texte…

Der Februar ist auch schon wieder vorbei und damit beginnt auch so langsam der Frühling – endlich (auch wenn der Winter am Anfang auch immer ganz schön ist). Auch wenn der Februar ein wenig länger sein könnte, habe ich diesen Monat natürlich wieder einiges gelesen. Mein Lesemonat:


Marlon

Ich bin mit diesem Monat eigentlich ganz zufrieden. Wie ihr vor einer Woche schon gesehen habt, sind zwar einige Bücher neu hinzugekommen, aber ich habe natürlich auch wieder gelesen. Außerdem habe ich auch einmal mein Bücherregal nach Büchern abgesucht, die ich aussortieren kann – Einfach, weil sie mir nicht mehr gefallen oder ich kein Interesse mehr an ihnen habe. Dadurch konnte ich meinen SUB auf insgesamt 71 Bücher reduzieren. Mein Jahresziel ist aber immer noch, ihn auf 50 zu bringen. Das wird noch ein langer Weg, zumal sich mein Buchkaufverhalten zwar im Rahmen hält, ich es aber nicht ganz ablegen will. Aber jetzt zu meinem Lesemonat (ich schreib schon wieder viel zu viel 😊).wp-1488716426587.jpg

  • Replay – Ken Grimwood 》In den Neuzugängen Januar habt ihr schon gesehen, dass dieses Buch neu auf meinem SUB liegt und ich mich sehr darauf gefreut habe. Und ich wurde nicht enttäuscht: Es geht um einen Mann, der stirbt und 20 Jahre früher wieder aufwacht. Dies passiert ihm mehrmals und jedes Mal verändert es seinen Lebenslauf. Bei einem seiner Replays trifft er auf eine Seelenverwandte, die das gleiche wie er durchmacht. Doch sie stellen fest: Mit jedem Replay wird ihr Leben kürzer und ihr Tod rückt immer ein Stück näher. Wieso wachen sie immer wieder auf und was passiert, wenn ihre Replays aufgebraucht sind? Dieses Buch ist wirklich ein Meisterwerk! Es ist sehr schwer alles zusammenzufassen und meine Meinung dazu aufzuschreiben, aber ich liebe dieses Buch. Es ist spannend und wenn man nebenbei ein wenig nachdenkt, kommt man schnell zu den großen Fragen des Lebens. Ich kann das Buch wirklich nur jedem Empfehlen, zumal es eigentlich kein Sci-Fi-Buch ist, sondern eher ein Lebensroman. – 5/5 Sterne
  • Trapped-Gefangen – Michael Hodges 》 Dieses Buch fand ich echt grandios. Die Atmosphäre, die Story an sich und auch das Gefühl, das beim Lesen ausgelöst wurde. Es hat mich schon ein wenig an Stephen King erinnert. Lest es alle! Es geht um einen Mann der sich in eine Waldhütte zurückziehen will, sich jedoch die ganze Zeit beobachtet fühlt. Als er flüchten will, wird er in die Luft geworfen und zurück zur Hütte gezogen – er wird nicht flüchten können. Näheres dazu in der Rezension – 5/5 Sterne
  • Das geträumte Land – Imbolo Mbue 》Ich hatte in den Neuzugängen schon angekündigt, dass dieses Buch für mich ein Experiment war – Leider fehlgeschlagen. Ich fand es echt schlecht. Die Charaktere waren mir zu einseitig, die Geschichte langweilig und der Schreibstil schon fast billig. Mich hat auch genervt, dass alle Charaktere die ganze Zeit meckern, wie schwer es ihnen doch fällt und wie schlecht es ihnen geht. Es geht um einen Mann, der mit seiner Familie nach Amerika einwandert und auch Arbeit bei einem Manager findet. Doch dann kommt die Finanzkrise und alles ändert sich – 2/5 Sterne
  • Tony & Susan – Austin Wright 》Als vor einiger Zeit der Film Nocturnal Animals in die Kinos kam, hatte sich dieser schon sehr spannend angehört. Als ich dann auch noch gesehen habe, dass es ein Buch dazu gibt, musste ich es sofort lesen. Es geht um eine Frau, die ein Manuskript von ihrem Ex-Mann bekommt und darin verstörendes liest. Doch leider war auch dieses Buch echt schlecht. Den Schreibstil fand ich am Anfang noch toll, aber nach einigen Kapiteln war er nur noch nervend – viel zu ausschweifend und alles so zwanghaft poetisch. Auch die Spannung blieb leider aus, auch wenn es so gut angefangen hat. Das Ende war eines der schlechtesten Enden, die ich kenne – und zwar beide: Das Ende beim Manuskript und das Ende im „richtigen“ Buch – Schade. Trotzdem interessiert mich der Film immer noch und hoffe ausnahmsweise mal, dass man sich von der Romanvorlage nur inspirieren ließ und sie nicht als Drehbuch dient. Näheres auch noch in der Rezension. – 2/5 Sterne
  • Die Physiker – Friedrich Dürrenmatt 》In den Neuzugängen Januar konntet ihr schon lesen, dass wir dieses Buch als Schullektüre lesen. Eigentlich hat es mir ganz gut gefallen, auch wenn mir irgendwie der „große Knall“ gefehlt hat. Da es ein Drama ist, denke ich, wirkt es als Theaterstück noch besser. Es geht um einen Physiker, der eine Formel, mit der man alles erfinden kann, entwickelt hat, jedoch nicht möchte, dass diese an die Öffentlichkeit kommt und sich deshalb in ein Sanatorium einliefern lässt. Was er nicht weiß: Die anderen Insassen sind auch nicht die, die sie vorgeben. – 3/5 Sterne

Viel Zeit ist diesen Monat auch für die Biographie von Steve Jobs draufgegangen. Ein super Buch, einfach nur spannend und faszinierend, was er so erlebt und aufgebaut hat, aber es ist einfach so: Man liest zwei Stunden und schafft 40 Seiten. Hoffentlich schaffe ich das Buch im März und kann euch im nächsten Lesemonat darüber berichten.

Das war mein Lesemonat. Ich hoffe ihr konntet mir verzeihen, dass er etwas verspätet kam und habt euch trotzdem gefreut. Schönen Tag noch und einen guten Start in die Woche!

©Marlon

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