Keine Nacht mehr ohne Dich

Allgemein, Rezensionen

Du bist so viel mehr, als du selber glaubst, und ich sehe dich – ganz.  s. 173

Der Roman Keine Nacht mehr ohne Dich wurde von J. L. Berg geschrieben. Es ist eine Reihe, doch jedes Buch ist in sich abgeschlossen. Dieses Buch besitzt 341 Seiten, 27 Kapitel sowie ein Prolog und Epilog. Es wird aus der Ich-Perspektive erzählt und wechselt zwischen den beiden Hauptcharakteren ab. In der Schweiz ist das Buch 19.90 CHF und in Deutschland 14.00 €.

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Quelle: Thalia

Inhalt

Leah Morgan ist eine sexy Krankenschwester, die allen Glauben an die große Liebe verloren hat. Doch gerade der neue Stern am Hollywoodhimmel, Declan James, geht ihr nach einer verhängnisvollen Nacht einfach nicht mehr aus dem Kopf. Eigentlich müsste sie ja schlauer sein, allerdings schafft es Declan ihr Herz trotz allem zu erobern. Eine aufwühlende und doch spannende Zeit beginnt für die Beiden. Aber kann ein gebrochener Mensch je wieder vertrauen und sein Herz in eine unsichere Sache stecken?

Meine Meinung

Hach, es ist ein Erotik Roman. Und ich habe es nicht bemerkt beim Einkaufen, obwohl der Kommentar auf dem Buchumschlag von: Sinfully Sexy Book Reviews war. Spätestens beim Sexy hätte ich mir kurz Gedanken machen können. Aber nein, ich fand es klingt unglaublich toll, um einfach ein bisschen abzutauchen. Der Prolog gefiel mir sehr gut, er war düster und höchst spannend, das erste Kapitel ebenso. Danach… ging es bergab.

Gut, ich liebe kitschige Liebesgeschichten mit viel Drama. Ich liebe auch die Rosemary Beach Reihe von Abbi Glines, welche ähnliche Handelsmuster hat. Doch einerseits gab es hier wirklich sehr viel Sex, den ich mir gerne gespart hätte, und die Dramen haben gefehlt!! Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung was genau ich gelesen habe. Also der Inhalt gefällt mir gar nicht. Leah ist zerbrochen, doch halt doch nicht so zerbrochen, und macht immer mal wieder ein kleines Tamtam. Doch prinzipiell geht es ihr mehr als gut, sie hat wundervolle Freunde und einen hübschen Typ an ihrer Seite. Natürlich werden ab und zu tiefergehende psychische Störungen angesprochen, doch das Problem war für mich, dass die Autorin es zu schnell behandelte und die ‚Therapie‘ sehr einfach ausfiel. Was vielleicht durch einen guten Declan hätte ausgeglichen werden können, doch von ihm wurde ich auch ein bisschen enttäuscht, er ist unglaublich langweilig und so einseitig, dass ich es fast nicht fassen konnte. Was mich gleich zu den Charakteren führt. Leah hat eine Freundin und diese ist wirklich goldig, von ihr könnte ich noch mehr lesen (um sie geht es auch im ersten Band). Auch der kleine Junge, der im Verlauf des Buches noch eine Rolle kriegt, finde ich bezaubernd. Er gibt der Geschichte noch etwas Herziges. Die beiden Hauptcharaktere sind allerdings einseitige Schnösel und entspringen vielleicht unseren Tagträumen, doch sind sie für ein Buch doch viel zu Oberflächlich. Perfekt und Perfekt treffen sich und haben eigentlich ein konstantes Happy End, bloß ab und an gibt es eine kleine Steigerung. Wieso ich es so langweilig fand? Sicherlich auch dank dem Schreibstil, er war zwar flüssig zu lesen, doch bereitete weder Freude noch Spannung. Absolut nichts außergewöhnlich – leider.

Der Titel und auch das Cover gefallen mir sehr gut… weshalb ich das Buch kaufte ;). Die Rosen auf dem Cover und auch die Schrift kommen sehr gelungen rüber.

Fazit

Leider gar nicht mein Buch und auch eine viel zu langatmige Geschichte, mit uninteressanten Charakteren. Daher kriegt es von mir ★★☆☆☆

Liebe Grüße, Anjuli 🙂

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