Lesemonat Januar 2017

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Januar 2017 – Startschuss ins neue Lesejahr

Schon am Sonntag haben wir euch unsere Neuzugänge für den Januar auf unserem Blog vorgestellt. Heute zeigen wir euch, welche Bücher wir davon auch schon direkt gelesen haben und welche Bücher von unserem SuB auch endlich dran kamen.

Marlon

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  • Als erstes habe ich innerhalb weniger Tage „Life of Pi“ von Yann Martel gelesen – Mein erstes englisches Buch, das ich komplett und freiwillig gelesen habe. Es geht um einen indischen Junge, der Schiffbruch erleidet, sich aber auf ein Rettungsboot retten kann. Auf dem Boot erwartet ihn dann jedoch ein Tiger und andere wilde Tiere. Leider muss ich sagen, dass ich den Hype um das Buch nicht nachvollziehen kann und nicht wirklich überzeugt bin. Mehr dazu in der Rezension3,5 Sterne
  • Danach habe ich in einer Leserunde auf LovelyBooks das Buch „Es beginnt am siebten Tag“ von Alex Lake gelesen. Meiner Meinung nach, ein Buch mit viel Potential, leider wurde dies aber vollends verschenkt. Es war sehr vorhersehbar und ich habe die Mitte des Buches nur überflogen. Dafür hat es aber einen tollen Schreibstil, besonders da die Sicht des Täters in der zweiten Person („Du gehst“) geschrieben ist. Es geht um das verschwinden eines Mädchens, das aber komplett unversehrt wiederkehrt. Dem Täter geht es nicht um die Tochter, sonder um die Mutter… – 2,5 Sterne
  • „Skalpelltanz“ von Jenny Milewski, zu dem ich auch eine Rezension hochgeladen habe, kam danach dran. Ein Schwedenthriller um einen Autoren, der von seinem eigenen Buchhelden heimgesucht wird. Ein eher alte und schon oft aufgeschriebene Idee, die aber hier ganz gut umgesetzt wurde. Nur das Ende hat mich gestört, ansonsten hat das Buch meinen Glauben an skandinavische Bücher wieder ein Stück retten können. – 4 Sterne
  • An vierter Stelle habe ich einem sehr gehypten Autoren eine neue Chance gegeben. Ich hatte schon zwei Bücher von ihm gelesen, habe aber beide wieder abgebrochen. Deshalb habe ich gedacht, kann mich eventuell sein Erstlingswerk überzeugen, da ich mir sicher war, dieser Autor muss mir einfach gefallen! Es geht um Stephen Kings „Carrie“, das Buch, dass seine Karriere eingeläutet hat und mir auch ganz gut gefallen hat. Allein das Ende hat es mir ein wenig verdorben, da es mir zu übertrieben war. In „Carrie“ geht es um ein Mädchen, dass gemobbt wird, sich dann aber auf gewaltige Weise rächt und hunderte Tote fordert… Hier geht es zur Rezension – 3,5 Sterne
  • Danach musste ich erstmal etwas einfaches lesen, bei dem man nicht viel nachdenken muss. Für mich ist da immer James Patterson ein guter Autor, da er es einfach versteht zu schreiben und, obwohl es etwas vorhersehbar ist, sind seine Bücher immer sehr spannend. „Dark“ ist der 18. Teil der Alex-Cross-Reihe und man sollte Band 17 gelesen haben, da sein Gegenspieler aus diesem Band auch in „Dark“ auftritt. Es geht um eine Terroristin, die einen Anschlag auf den Washingtoner Hauptbahnhof plant. Ein solider Thriller – 4 Sterne
  • Als letztes im Januar habe ich wieder ein Stephen-King-Buch gelesen – „Sie“. Auch hierzu habe ich eine Rezension geschrieben und es hat mir viel besser gefallen als Carrie. Bei diesem Buch kommt einfach sein Können und sein Schreibstil viel besser durch und es ist wirklich packend. „Sie“ handelt von einem Autor, der nach einem Autounfall von ein fanatischen Fan verschleppt wird. Zuvor hatte er seinen gefeierten Romanhelden sterben lassen und sein Kidnapper zwingt ihn dazu, seinen Protagonisten wieder aufleben zu lassen – zu Not auch mit Gewalt. – 5 Sterne

Für mich lief der Januar eigentlich echt gut und ich bin sehr zufrieden mit meinem Fortschritt. Ich habe meine Liebe zu Stephen Kings Büchern entdeckt und werde nun auch mal ein Auge auf skandinavische Thriller werfen. Auch habe ich mir vorgenommen, von jetzt an, jeden Monat mindestens ein englisches Buch zu lesen. Mein SuB beträgt derzeit 75, also bin ich immer noch unter meiner Buchkaufgrenze (80 Bücher)

Nessi

Für mich war der Januar leider vom Lesen her nicht sehr erfolgreich. Ich habe zwei im Dezember begonnene Bücher beendet und sonst nur zwei Leseexemplare gelesen. Ich hoffe, dass der Monat Februar wieder besser laufen wird, auch wenn die Durchschnittsbewertung relativ mittelmäßig war.

  • begin again 》Mein Monat hat mit der neuen Liebesgeschichte von Mona Kasten begonnen, wo unsere Protagonistin einen Neuanfang wagt, dies aber anders läuft als gedacht als sie ihren neuen Mitbewohner kennenlernt…           Es handelt sich um eine Geschichte, die mir persönlich echt gut gefallen hat und auch mein Monatshighlight darstellt. Ich kann es allerdings gut nachvollziehen, wenn manche die vielen Klischees in diesem Buch nicht mögen, denn es ist eben doch eine Geschichte mit einem Bad Boy etc. Doch wen das nicht stört, der wird hiemit bestimmt seinen Spaß haben. – 4,5/5 Sterne
  • Das Paket 》Danach habe ich mich dann mal wieder an einen Thriller gewagt, doch nachdem mir „Die Therapie“ von Sebastian Fitzek so gut gefallen hat, musste ich einfach noch eins seiner Bücher lesen. Es handelt sich um ein sehr typisches Fitzek-Buch und wer seinen Schreibstil mag, wird auch mit diesem Buch zufrieden sein. Trotzdem kann ich sagen, dass ich dieses Buch etwas schwächer fand als „Die Therapie“ und mir auch die Auflösung nicht ganz so gut gefallen hat. Zudem hatte das Buch auch so einige Längen, sodass ich es zwar empfehle, es sich aber eben nicht um das stärkste Buch des Autors handelt. Erwähnen möchte ich aber auch die tolle Gestaltung des Buches, da es einfach mal was anderes und toll passend ist.             – 4/5 Sterne
  • Das Haus in der Nebelgasse 》Dann habe ich mich mit diesem Buch tatsächlich mal in das Genre der historischen Romane gewagt und insgesamt kann ich sagen, dass es mir ganz gut gefallen hat, ich aber wohl doch eher bei meinen bisherig bevorzugten Genres bleiben werde. Es handelt von einer Reise durch das alte London mit vielen Geheimnissen und einer Liebesgeschichte. – 3,5/5 Sterne
  • Young Elites – Die Gemeinschaft der Dolche 》Auch wenn ich „Legend“ nicht außergewöhnlich gut fand, war ich überglücklich, als ich ein Leseexemplar ergattern konnte. Ich muss trotzdem leider zugeben, dass das Buch, meiner Meinung nach, viel Potential verschenkt hat und mich deshalb insgesamt nicht so ganz überzeugen konnte. Es handelt sich um eine dystopische Geschichte mit einer außergewöhnlichen, aber auch gewöhnungsbedürftigen Protagonistin. Das Buch wird wahrscheinlich wirklich nicht jedem gefallen, aber mal anschauen kann man es sich auf jeden Fall, auch wenn ich hier keine Leseempfehlung aussprechen kann.

Das war unser Lesemonat für den Januar 2017. Weles war das beste Buch, das ihr diesen Monat gelesen habt?

Liebe Grüße 

Die Buchblogger

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Ein Gedanke zu “Lesemonat Januar 2017

  1. Als ich „Begin Again“ gelesen habe, habe ich mich vor allem darüber gewundert, dass mir die ganzen Klischees nicht allzu viel ausgemacht haben.
    Normalerweise kann ich es wirklich gar nicht ausstehen, wenn in irgendeinem Buch – vor allem Young Adult – ein Bad Boy oder dergleichen auftaucht, weil es die ganze Handlung doch ziemlich vorhersehbar macht und den individuellen Protagonisten fast schon erdrückt, weil er unbedingt dem Klischee entsprechen muss, statt eine eigene Persönlichkeit zu haben.
    Ich denke, bei diesem Buch ist es wie bei „Selection“: Man weiß schon noch dem Klapptext wie es ausgeht, aber es macht trotzdem Spaß, es zu lesen. Merkwürdig, oder?
    Ich lasse dir mal einen Link zu meiner Rezi da 😉
    https://bookpalast.wordpress.com/2016/11/24/begin-again/

    Gefällt mir

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