Rezension „Das Haus in der Nebelgasse“ 

Allgemein

 

Verlag: Diana Verlag

Erscheinungsdatum: 09.01.2017

Seitenanzahl: 448

Ausgabe: Taschenbuch

Preis: € 9,99 [D] € 10,30 [A]


Klappentext:

London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.

Gestaltung des Buches:

Auf dem Cover erkennt man im Vordergrund den Ausschnitt einer Frau, die eine auf ein im Nebel liegendes Gemäuer in der Ferne schaut. Es ist durch die Brücke im Mittelgrund erkennbar, dass es sich um das alte London handeln könnte.

Durch den Nebel auf dem Cover entsteht schon beim näheren Betrachten eine rätselhafte und etwas schaurige Stimmung, was die Atmosphäre des ganzen Buches sehr gut wiederspiegelt. Es scheint so als sollte man unbedingt herausfinden, was sich hinter dem Nebel verbirgt und auch die Geschichte in dem Buch nimmt einen auf eine rätselhafte, spannende Reise mit.

Somit lässt sich sagen, dass das Cover den Inhalt des Buches sehr gut darstellt, auch wenn es eher unauffällig und schlicht ist. Der Titel harmoniert außerdem auch gut mit dem Cover.

Inhalt des Buches:

Historische Romane sind ein Genre, was ich bisher eigentlich gar nicht angerührt habe. Da ich aber das alte London liebe und schon so lange ein Buch mit diesem Schauplatz lesen wollte, schien dieses Buch genau das Richtige zu sein.

Die Geschichte beginnt sehr ruhig und man bekommt erstmal den Sachverhalt dargestellt und lernt unsere Protagonistin Mathilda ein wenig kennen. Nach dem Verschwinden von der Schülerin Laura beginnt dann die rätselhafte Reise.

Susanne Goga hat mit diesem Buch eine sehr atmosphärische Geschichte geschrieben, bei der die Atmosphäre des alten Londons wirklich sehr deutlich wird. Zudem handelt es sich um eine sehr gut recherchierte Geschichte, wodurch das Geschehen sehr realistisch dargestellt und beschrieben  werden konnte, sodass ich mich unheimlich gut in die Zeitepoche hineinversetzen konnte. Dafür, dass das Buch so autenthisch wirkt, haben hier auch besonders die sehr toll ausgearbeiteten Charaktere gesorgt und ich habe alle irgendwie ins Herz geschlossen. Trotzdem muss ich sagen, dass ich es nicht geschafft habe wirklich an sie heran zu kommen, sodass es mir irgendwie schwerfiel wirklich mit den Charakteren mitzufühlen, auch wenn sie durchaus sympathisch waren. Das Buch beinhaltet auf jeden Fall auch ein paar Spannungsmomente, wodurch die Geschichte mich stellenweise wirklich sehr mitnehmen konnte, was vor allem auf das Ende des Buches zutrifft. Allerdings muss ich auch zugeben, dass es schon einige Längen, vor allem zu Anfang des Buches, gab, was dann schon sehr langatmig werden konnte und es mir erschwert hat überhaupt in die Geschichte reinzukommen. Was ich gut fand war, dass es hier auch eine schön ausgearbeitete Liebesgeschichte ohne Klischees gab, welche einen guten Ausgleich zum rätselhaften und spannenden Inhalt darstellt. Neben der eigentlichen  Geschichte werden außerdem noch einige Themen, wie z.B. die Unterdrückung der Frau zu dieser Zeit, angesprochen, sodass es mehr als nur eine spannende Geschichte ist.

Schließlich kann ich sagen, dass das Buch mich überzeugt hat, dass historische Romane durchaus fesselnd und sehr interessant sein können, auch wenn ich wohl andere Genres bevorzuge.

Fazit

Es handelt sich um einen historischen Roman, der einen in das alte London entführt und mit seinen gut ausgearbeiteten Charakteren und der geschaffenen Atmosphäre überzeugen kann. Das Buch ist voller Rätsel und und sehr interessanten oder spannenden Momente, wodurch ich das Buch immer weiter lesen wollte. Insgesamt es ein Roman, der einem gute Unterhaltung bietet und für alle, die das Genre und das alte London mögen, bestimmt das Richtige sein wird.

3,5/5 Sterne

LG Nessi

*Ich bedanke mich an dieser Stelle beim Verlag, der mir das Buch freundlicherweise zum Rezensieren zur Verfügung gestellt hat

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2 Gedanken zu “Rezension „Das Haus in der Nebelgasse“ 

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