Rezension „Dark Elements – Steinerne Schwingen“

Allgemein

Verlag: HarperCollins

Erscheinungsdatum: 14.08.2014 (Erstausgabe)

Seitenanzahl: 368

Einband dieser Ausgabe: gebunden

Preis: 16,90 [D]

Dark Elements-Reihe: -Steinerne Schwingen (1)

                                        -Eiskalte Sehnsucht (2)

                                       -Sehnsuchtsvolle Berührung (3)

Klappentext: 

Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut – und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet … und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft!

Cover und Titel: 

Als ich das Buch entdeckt habe, wollte ich unbedingt diese Ausgabe haben, da ich das Cover wirklich richtig toll finde. Es ist zwar sehr schlicht, aber durch den Glanzeffekt, ist es irgendwie besonders und auch trotzdem ein Blickfang. Das darauf abgebildete Ornament, das hier einen Flügel darstellt, stellt einen Zusammenhang zum Inhalt des Buches her, sodass das Cover auch wirklich gut gewählt ist. Insgesamt finde ich das Cover auf jeden Fall sehr gelungen.

Den Titel finde ich toll, da er schön klingt und mich auch neugierig macht, jedoch hätte man, meiner Meinung nach, einen besseren Titel wählen können, der besser zum Inhalt passt. Der Titel passt zwar auf weite Sicht zur Geschichte, aber es hätte sicherlich noch bessere Titel gegeben. Ich finde es allerdings sehr schön, dass der Titel so gut mit dem Cover harmoniert, indem als Untertitel „Steinerne Schwingen“ gewählt wurde, was gut zu dem Flügel passt. 

Umsetzung:

Nachdem ich von der Lux-Reihe so begeistert war, wollte ich nun auch andere Bücher der Autorin lesen. Schließlich habe ich mich dann für diese Reihe entschieden, bin allerdings mit gemischten Gefühlen an das Buch rangegangen, da ich mir nicht sicher war, ob die Autorin mich nochmal so überzeugen würde. 

Es handelt sich um eine Geschichte, in der es um den Kampf zwischen den Dämonen und Wächtern geht. Unsere Protagonistin Layla ist beides und damit sehr besonders, gehört jedoch zu keiner der beiden Gruppen ganz. Sie hat ihr ganzes Leben bei den Wächtern verbracht und ihre dämonische Seite so gut es ging verdrängt, doch nun findet sie immer mehr die Wahrheit über sich heraus. 

Die Geschichte fängt relativ ruhig an, gewinnt dann aber an Fahrt und es ist ein deutlicher Spannungsbogen zu erkennen, da zum Ende hin wirklich sehr viel passiert. Ich muss jedoch sagen, dass mich vor allem am Anfang ein paar Dinge ein bisschen verwirrt haben, sodass ich erstmal in das Buch reinkommen musste.

Das Thema ist im Prinzip nichts Neues, da es natürlich auch schon andere Bücher mit Dämonen gab, jedoch ist es eine völlig neue Geschichte. Man muss schon sagen, dass das Buch voller Klischees ist, was mich persönlich allerdings nicht so stört, aber man sollte eben kein Problem mit einer Dreiecksbeziehung und einem Badboy haben. 

Das Buch beinhaltet nur wenige Erotikszenen, allerdings waren die vorhandenen relativ harmlos, was mich nicht gestört hat, und auch ganz gut geschrieben. 

Ich kenne den Schreibstil von Jennifer L. Armentrout zwar schon aus der Lux-Reihe, aber auch hier fand ich ihn wieder richtig toll. Es ist kein Schreibstil mit Dingen zwischen den Zeilen oder einer, der sonderlich komplex ist, aber genau das ist das, was ich so mag. Ich lese auch gerne Bücher mit konplexen Schreibstilen, doch es handelt sich bei der Geschichte auch nicht um eine besonders anspruchsvolle Geschichte, sodass der lockere Schreibstil sehr gut dazu gepasst hat und es insgesamt zwar weniger komplex, aber sehr unterhaltsam war.

Die Charaktere:

Auch die Charaktere weisen eben viele Klischees auf, da sie eben sehr typische Charaktere sind, die man oft in Jugenbüchern findet. Davon habe ich mich allerdings nicht stören lassen, da mir unsere Protagonisten sehr sympathisch waren und mich gut mit Layla, unserer Protagonistin, identifizieren komnte. Roth, der die Rolle des Badboys annimmt, hat so unglaublich viel Charme, ist so sarkastisch und trotzdem so liebenswert. Dann gibt es da noch Zayne, mit dem Layla eine sehr vertraute Beziehung hat, den ich zwar okay fand, jedoch an manchen Stellen schon etwas nervig. 

Fazit:

Es handelt sich um ein Buch, das sehr viel schöne Ideen aufgreift, die oft zwar nicht neu, aber gut umgesetzt sind. Man darf viele Geschehnisse erwarten, muss aber auch auf viele Klischees gefasst,.die auch auf die Charaktere zutreffen. Trotzdem waren diese sehr sympathisch und abwechslungsreich.Insgesamt handelt es sich nicht um ein besonders anspruchsvolles, aber sehr unterhaltsames Buch im gewohnten leichten Schreibstil der Autorin. Es ist ein sehr gutes Buch, dass ich weiterempfehlen würde, jedoch denke ich auch, dass noch Luft nach oben vorhanden ist. 

4/5 Sterne

LG Nessi 

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5 Gedanken zu “Rezension „Dark Elements – Steinerne Schwingen“

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