Türchen 19: Tierliebe

Allgemein

Hallo Allezusammen

Heute möchte ich über ein, für mich, sehr wichtiges Thema reden.

Zu Weihnachten denken viele über ihre Famile und Freunde nach und darüber wieviel sie ihnen bedeuten. Doch geht es heute um eine andere Art von Liebe und zwar um die zwischen Mensch und Tier. Ich habe mich schon mit vielen unterhalten die der Meinung sind, dass Tiere im vergleich zu Menschen minderwertiger sind, doch sehe ich das anders. Tiere haben ein erstaunliches Emphatiegefühl, sie sind auf eine Art inteliegent die man mit uns Menschen nicht vergleichen kann und ihre Treue dennen gegenüber die ihnen wichtig sind gehen weit über die mancher Menschen hinaus.

Das ich heute diesen Beitrag schreibe hat einen bestimmten Grund.

Vor 12 1/2 Jahren kauften meine Eltern einen Goldenretriever sein Name war Bogart

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Er war ein sehr aufgeweckter kleiner Kerl und wusste genau wie er uns um den Finger wickeln konnte. Doch bereits nach einem halben Jahr gab es das erste große Drama, denn der süße kleine Welpe war der Meinung er müsste umbedingt eine Schraube schlucken, die von einem halb aufgebautem Schrank wegrollte. Gewonnen hatte er dadurch einen Besuch beim Tierarzt mit anschließender Einlieferung in eine Tierklinik.. Zum Glück lief alles gut und ein paar Tage später rannte er wieder durch die Wohnung als wäre nichts geschehen.  Ein paar Monate später zogen wir in ein Haus um und auch hier sorgter unser treuer Begleiter für weitere Geschichten. So fällt mir sofort die erste Woche ein. Bogart wollte nicht alleine im Wohnzimmer schlafen also stieg er die Treppe hoch. Oben angekommen merkte er dann, dass alle Türen zu waren und er zu niemanden ins Bett krabbeln konnte, was im übrigen eine enge Angelegenheit geworden wäre da unser süßer kleiner Welpe inzwischen zu einem wunderschönem großen Hund geworden war. dsc_0131

 

Und nun kommt das Problem an der ganzen Sache. Als er sich umdrehte um die Treppe wieder hinnunter zu steigen stellte er fest das er es nicht konnte oder wollte das kann ich nicht so genau sagen. Aufjedenfall fing er jetzt an zu jaulen denn wenn er schon nicht bei jemandem im Bett schlafen konnte dann wollte er wenigstens in seinem Korb schlafen. Fünf Minuten später standen wir alle auf dem Flur und sahen dabei zu wie mein Vater den, 25 kilogramm schweren, Hund die Treppe runter tragen musste. Ein Anblick über den wir noch heute herzlich lachen können.

Zu dieser Zeit hatten wir noch einen VWbus. Wenn wir einen Ausflug machten, hatte Bogart also immer einen riesen Kofferraum zum mitfahren, blöd nur, dass er einfach nicht gerne allein war, selbst wenn es nur für ein paar Minuten in einem Kofferraum ist. Washalb wir eigentlich damit hätten rechnen müssen das er sich einen Weg nach vorne sucht. So kam es dass, kaum war die Kofferraumtür geschloss, er einfach über die Rückbank sprang und sich auf eben dieser breit macht.

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So dauerte es immer eine Weile bis wir dann auch endlich los fahren konnten. Am liebsten wahren ihm Ausflüge ans Wasser. Er wahr eine richtige Wasserratte. Einmal drinn war er kaum noch raus zu bekommen. Bogart hatte auch einen ausgebrägten Beschützer Instinkt. Wenn wir zusammen schwammen und irgend einer aus der Familie sprang ins Wasser so kam er sofart angerannt/geschwommen um sich davon zu über zeugen das es uns gut ging. Am häufigsten tat er dies bei mir oder meinen Schwestern, immerhin waren wir ja die „Kinder“ auf die er aufpassen musste. Wenn wir ihn dann endlich aus dem Wasser rausbekammen und wieder heimfuhren dann konnten es nur unsere Katzen in seiner Nähe aushalten, denn nasse Hunde können ganzschön stinken. Viele unserer Bekannten waren immer ganz ertsaunt darüber, dass wir glichzeitig einen Hund und Katzen haben konnten, doch wir sahen da nie ein Problem drinn. Unsere Tiere kamen prima miteinander klar, ich würde sogar sagen sie waren Freunde.

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Bogart war ein super Hund, das Perfekte Famileintier, ein toller Freund. Er hat uns oder andere nie gebissen oder angeknurrt geschweige denn gebellt, bis zu seinem 3 Lebensjahr wussten wir nicht einmal das er Bellen konnte. Damals fing meine ällteste Schwester an als kleinen Nebenverdienst Zeitungen auszutragen, diese wurden uns morgend um 5 Uhr vor die Haustür geliefert. Da es natürlich nicht üblich wahr das morgens um 5 leute vor unser Tür rumliefen wurde Bogart misstrauisch, er fing das erstemal an zu bellen und zeigte uns so das er nicht nur ein guter Freund ist sondern das er auch immer auf uns aufpassen wird.

Wie gasagt hat es einen Grund, dass ich heute diesen Beitrag schreibe, denn vor ein paar Monaten wurde dieses wundervolle Tier krank. Er konnte nicht mehr richtig laufen, hörte auf zufressen und all die Lebensfreude die er selsbt im hohen Alter noch hatte (Goldenretriver werden im Durchschnitt 13 Jahre alt) war verschwunden. Anfang November standen wir dann vor der Wahl, wollen wir ihn allen möglichen Untersuchungen unterziehn um möglicherweise herraus zufinden was er hat und ihn weiter leiden lassen oder beenden wir sein Leiden und lassen ihn einschläfern. Ich glaube diese Entscheideung war die schwerste in meinem Leben.

Wir alle waren uns einig wir wollten nicht das unser treuer Freund noch länger leiden muss, nur damit wir uns nicht von ihm trennen mussten. So schloss der bester Freund den ich je hatte am 14. 11.2016 zum letzen mal die Augen.

Wenn ich in unserem Wohnzimmer sitze und an die Stelle starre, wo er immer lag, spüre ich jedesmal das Loch das er in meinem Herzen hinterlassen hat. Ich bin mit ihm aufgewachsen, mein Zuhause kenne ich ohne ihn nicht und habe mich nach über einen Monat noch immer nicht daran gewöhnt. Ich werde Nachts nie wieder seine Krallen hören die über den Boden klackern, er wierd mich nie wieder mit wedelden Schwanz an der Tür wilkommen heißen, wenn ich nach hause komme.

Als wir vom Blogg ausmachten das wir einen Adventskalender starten, hatte ich mir für jeden Tag an dem ich drann bin ein Thema überlegt, heute wollte ich eigentlich darüber schreiben was mir Weihnachten bedeutet. Aber ich konnte es nicht. als ich vor meinem Laptop saß und anfangen wollte zu schreiben fiel mir nur ein wie sehr mir mein bester Freud fehlt und dass es das erste Weihnachten seit langem ist, an dem er nicht bei mir ist. Darum entschied ich mich für dieses Thema.

An alle die Leute die denken Menschen sind besser als Tiere, egal in welschem Bereich, ihr irrt euch! Denn egal was passiert, wenn ihr euch die Liebe eines Tieres verdient habt dann werden sie immer treu an eurer seite stehn. Ich bereue, dass ich das nicht schon eher zu schätzen gewusst hab. Ich nahm meinen Hund als selbstverständlich an, ich konnte mir einfach nicht vorstellen das er irgendwann nicht mehr da ist, doch ich weiß das ihm klar war wie wichtig er mir und meiner Familie war.

Ich schreibe diesen Beitrag als Tribut an den besten Hund der Welt.

Bogart

* 25. 05. 2004

+ 14. 11. 2016

Ich werde dich nie vergessen ❤

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Ich  wünsche euch allen noch einen schönen 19. Dezember

Alles Liebe

Hannah

 

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4 Gedanken zu “Türchen 19: Tierliebe

  1. Wunderschön und schon muss ich meinen kleinen Seelenhund denken, der mit mir trotz seiner Krankheit, die er seit er klein war hatte, durch mein Leben ging. 11 Jahre war er mein treuer Begleiter ein wunderbarer Hund. Tiere sind die besseren Menschen, sie sind ehrlich und lieben dich heiß und innig auch wenn du einen schlechten Tag hast.

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  2. Als ich Deinen Beitrag eben las, kamen alle Gefühle bei mir wieder hoch, Auch ich hatte einen Golden Retriever, der sich sehr ähnlich verhielt.Dadurch, dass er so süss gucken konnte, war er auch sehr inkonsequent erzogen worden! Für mich sind Tiere die besseren Menschen……meiner hat mich auch bis zum Ende kompromisslos geliebt, was beideitig war. Toller Beitrag über einen wunderbaren Hund. Liebe Grüße, Ann

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  3. Ohgott, ich hab grade wirklich angefangen zu weinen, weil das so traurig ist. Ich hatte noch nie ein Haustier, aber ich liebe Tiere über alles und bin der Überzeugung, dass Tiere die besseren Menschen sind. Das tut mir so leid, dass ihr ihn einschläfern musstet… Ich wünsche dir ganz viel Kraft und hoffe, dass es dir bald besser geht, denn ich kann mir denken, wie schlimm das sein muss, wenn das Tier, das einen jahrelang begleitet hat, plötzlich nicht mehr da ist…

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  4. Hunde sind einfach die besten Freunde der Menschen. Auch wenn sie eine Menge Arbeit sind, sind sie doch unersetzlich und einzigartig. Hunde verstehen die Menschen auf einer ganz anderen Ebene oder manchmal auch nicht 😀 Ich finde es wirklich total süß von dir, dass du diesen Text deinem verstorbenen Hund widmest! Sie leben in unseren Herzen weiter

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