„Niemand liebt November“

Allgemein, Rezensionen

 

Hallo ihr Lieben,

Tut mir Leid, dass ich mich seit einer ewigen Zeit nicht mehr gemeldet habe. Ich war erst eine ganze Weile im Urlaub und nach den Ferien hat einige Zeit lang die Blogseite bei mir nicht richtig funktioniert. Jetzt bin ich wieder da und  hoffe auch regelmäßiger 🙂

Heute habe ich eine Rezension einer meiner liebsten Bücher für euch: „Niemand liebt November“ von Antonia Michaelis. Alle Bücher dieser Autorin gefallen mir sehr, aber dieses besonders. Es hat eine ganz außergewöhnliche Stimmung und Atmosphäre, auch das Cover vermittelt dies schon gut. Es ist sicherlich kein Roman für jeden und wenn man auf der Suche nach einer seichten Ferienlektüre oder einem Buch für Nebenbei ist es nicht geeignet. Ich konnte selten große Abschnitte am Stück lesen, musste immer wieder Pausen machen und mir Gedanken über das Geschehen machen. Was zunächst anstrengend klingt, lohnt sich (finde ich) auf jeden Fall!

Zum Inhalt:20160929_110328.jpg

November Lark, genannt Amber, ist ein 17-jähriges Mädchen auf der Such nach ihren Eltern, die sie irgendwann einmal nach ihrem sechsten Geburtstag verloren hatte. Ein Zuhause oder Familie hat das Mädchen nicht, dafür eine Katze, die ihr nicht von der Seite weicht, einen lesenden Jungen in einem Zelt und Katja, den Kneipenbesitzer. Doch dann erhält Amber Drohbriefe und muss sich die Frage stellen, wem sie überhaupt wirklich vertrauen kann. Eine rätselhafte Suche zwischen Realität und Traum beginnt…

 

Der Schreibstil von Antonia Michaelis ist wirklich einmalig: in jedem Satz steckt bei genauerem Lesen ein tieferer Sinn , jeder Satz klingt auf seine Art und Weise poetisch. Amber bewegt sich in diesem Roman zwischen ihrer Realität und ihrer tiefsten Psyche. Dadurch weiß der Leser oft nicht genau was gerade wirklich passiert und real ist, aber dies verleiht dem Buch einen Hauch Magie. Mir hat genau das so gut gefallen, auch wenn es sicherlich nicht einfach zu lesen war. Die Geschichte ist kein bisschen vorhersehbar und hat immer die gewisse Spannung dabei, auch wenn ich in diesem Fall nicht von der typischen Krimispannung reden. Alles ist in diesem Buch sehr distanziert und kontrolliert (bis auf vielleicht Ausnahmen), dies erzeugt die besondere Atmosphäre. Auch zu den Personen konnte ich nur in großer Distanz stehen und habe nie wirklich mit ihnen gefühlt. Ich war als Leser eher der Beobachter des Geschehens, als der Mitfühlende, aber das geht sicherlich auch jedem anders. Dem Buch hat es dennoch keinen Abklang getan , es hat dazu gepasst.

„Niemand liebt November“ ist sicherlich kein Buch für jeden….., aber denjenigen , den es überzeugen kann, überzeugt es umso mehr!

Liebe Grüße

Sarah ❤

 

 

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5 Gedanken zu “„Niemand liebt November“

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