Rezension „Ich war Hitlerjunge Salomon“

Allgemein

Infos:

Verlag: Heyne fliegt

Erstausgabe: 1.05.1993 

Seite: 256

Format: Taschenbuch

Preis: € 8,99 [D]  € 9,30 [A]

Klappentext: 

Sally Perel ist sechzehn, als er 1941 von den Nazis gefangen genommen wird. Er ist Jude und schon seit Jahren auf der Flucht. Er weiß, dass er nur eine Chance hat: seine Papiere entsorgen und eine andere Identität annehmen. Der Mut der Verzweiflung macht aus ihm Jupp Perjell, das jüngste Mitglied der deutschen Wehrmacht. Ein Jahr lang lebt er mit den Soldaten an der Ostfront und unterstützt sie als Dolmetscher. Danach schickt man ihn nach Braunschweig, wo er bis Kriegsende inkognito in einem Internat der Hitlerjugend bleibt. 

Cover: 

Ich finde, dass das Cover der neuen Ausgabe (oben auf dem Bild) wirklich schön gestaltet ist und im Gegensatz zu anderen „historischen“ Büchern auch etwas krativer. Ich mag die Gestaltungsart mit dem Briefumschlägen und dem alten Foto drauf, da es zwar erahnen lässt, worum es geht, aber nichts verrät.

4/5 Sterne

Titel: 

Der Titel ist, wie ich finde, wirklich gut gewählt, da auch dieser wie das Cover auf den Inhalt hindeutet, aber eben nicht sofort die gesamte Story erzählt. Wenn man dann bedenkt, dass der Junge Jude ist und dann „Hitlerjunge“ war, beinhaltet der Titel auch einen tollen Gegensatz und drückt den Konflikt des Buches aus.

4/5 Sterne 

Umsetzung: 

Ich habe die Neuauflage des Buches gesehen und das Cover hat mich sofort angesprochen. Und da wir gerade in der Schule in Geschichte und Religion das Thema des zweiten Weltkrieges und der Nationalsozialisten behandeln, dachte ich, dass das Buch einfach sehr gut passt.

Der Autor beginnt damit, wie alles angefangen hat und wie es überhaupt soweit gekommen ist, aber gibt darüber nur kurz eine Übersicht,  was ich sehr gut fand, da solche Bücher nämlich sonst oft viel zu langatmig sind.

Trotzdem wird das Ganze mit viel Gefühl geschildert, was meiner Meinung nach, bei einem solchen tragischen Thema auch nötig ist.

Ich finde es immer wieder erschreckend, wenn Leute schildern, was ihre Erfahrungen aus dieser schlimmen Zeit sind, denn jede Geschichte erzählt von noch schlimmeren Erfahrungen und für die meisten von uns ist es wohl unverständlich, wie Menschen damals sowas tun konnten.

Ich möchte eigentlich auch gar nicht mehr viel zu dem Buch sagen, außer, dass es sich wirklich lohnt, das Buch zu lesen.

Fazit: 

Es handelt sich um eine Biografie des Autors aus der Zeit des zweiten Weltkrieges. Wir haben hier eine Schilderung von grausamen Erfahrungen, die ein sehr starker und mutiger Mensch machen musste. Ich weiß nicht, ob dieses Buch wirklich etwas besonderes ist, da es ja auch schon viele andere solcher Bücher gibt, aber an sich lohnt es sich das Buch zu lesen.

4/5 Sterne

LG Nessi

*Ich möchte mich an dieser Stelle beim Verlag bedanken, der mir das Buch freundlicherweise zum Rezensieren zur Verfügung gestellt hat

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