Rezension „So fremd, so schön“ 

Allgemein

Klappentext:

Als Joyce den jungen Flüchtling Elias aus Äthiopien kennenlernt, passiert das Unerwartete: Sie verliebt sich Hals über Kopf in Elias, ist fasziniert von seiner manchmal so rätselhaften Art und seiner Schönheit. Doch trotz all der wunderbaren Momente ist die Beziehung schwierig. Immer wieder ist Joyce irritiert durch Elias‘ Wechsel zwischen Ausgelassenheit und Traurigkeit. Oft weiß sie nicht, warum es Missverständnisse gibt. Liegt es daran, dass er aus einer anderen Kultur kommt? Dass er Flüchtling ist? Passen sie überhaupt zusammen? Dann erfährt Elias, dass ihm die Abschiebung droht. Auf einmal ist er von heute auf morgen verschwunden und Joyce versucht verzweifelt, ihn wiederzufinden.

Cover:

Das Cover ist eher schlicht, aber es lässt einen einen Moment nachdenken, wenn man es anschaut. Man sieht einen farbigen jungen Mann der in die Ferne schaut auf dem Cover und ich finde, dass das wirklich gut zum Inhalt passt, da es einfach die Sehnsucht und Hoffnung ausdrückt, die in dem Buch eine doch größere Rolle spielen. 

4,5/5 Sterne

Titel:

Der Titel klingt schön und er verrät auch nicht zu viel, allerdings finde ich, dass es eventuell andere Titel gegeben hätte, die noch besser zum Inhalt gepasst hätten.

3,5/5 Sterne

Umsetzung:

Ich habe dieses Buch zufällig beim Durchstöbern der Internetseite des Verlags entdeckt und ich fand das Buch sofort interessant, denn ich mag gefühlvolle Liebesromane und das Thema Flüchtlinge ist im Moment sehr aktuell und auch ein wichtiges Thema, wie ich finde. Von diesem Buch habe ich mir erhofft, dass beides vereint wird und es einfach besonders ist.

Die Geschichte spielt in Hamburg, was ich am Anfang zwar sehr ungewohnt fand, da ich schon so an die amerikanischen und englischen Schauplätze gewöhnt bin, aber letztendlich hat es mir gut gefallen mal eine solche Geschichte zu lesen, die ganz bei mir in der Nähe spielt, da ich mir dadurch eben die Schauplätze auch alle gut vorstellen konnte.

Das Buch beginnt sehr ruhig, was an sich nicht schlecht ist, da es ja nicht sofort mit dem Höhepunkt starten soll, aber es ist eine Liebesgeschichte und eine Geschichte über ein sehr emotionales Thema und da gehören für mich eine Menge Gefühle rein, die mich als Leser fassen und nicht mehr loslassen. Jedoch fand ich das es hier einfach gar keine Gefühle gab in der ersten Hälfte. Ich hatte das Gefühl, dass jemand einfach nur die Geschichte schnell erzählen wollte. Nun ist das bei vielen Büchern so, dass diese erst im Verlauf der Geschichte richtig gut werden, aber dieses Buch hat eben nur knapp über 200 Seiten und wenn das dann bis Seite 150 anhält, ist das eben nicht ganz so toll. 

Danach, wo es auf den Schluss zu ging, gefiel mir die Geschichte dann aber wirklich immer besser und ich muss sagen zum Schluss war es wirklich wirklich gut und konnte mich auch überzeugen. Es gab plötzlich Gefühle und ein bisschen Drama kam in die Geschichte. Es gab Entwicklungen und es passierte endlich was. 

Unsere Protagonistin Joyce war in Ordnung, jedoch kam ich irgendwie nicht richtig an sie heran un dich habe das Gefühl, dass ich sie gar nicht richtig kennengelernt habe. Sie ist keine Person, die mir in Erinnerung bleibt. Und am Anfang, bevor ich das Alter von ihr wusste, habe ich echt überlegt, wie alt sie sein könnte und als ich rausgefunden habe, dass sie fast achtzehn sein soll in dem Buch, konnte ich das echt nicht glauben, denn dafür war sie mir einfach zu naiv und ich fand ihre Handlungen und ihr Denken teilweise auch nicht passend oder manchmal sogar unrealistisch.

 Mit unserem anderen Hauptcharakter Elias kam ich persönlich sehr gut klar. Dieser war, wie ich finde, schon ein wenig realistischer dargestellt und er hatte auch einfach einen eigenen Charakter.

Schreibstil:

Ich hatte von der Autorin bisher noch nichts gelesen und deshalb hatte ich auch keine besonderen Erwartungen an den Schreibstil. Dieser war hier gut und schnell lesbar, sodass ich das Buch wirklich schnell lesen konnte, jedoch hat mir irgendwie ein bisschen das Besondere gefehlt.

Fazit:

Das Buch verbindet einen Liebesroman mit dem aktuell wichtigen Thema Flüchtlinge. Und ich denke, dass es sinnvoll ist, dass man so einige Jugendliche vielleicht ein bisschen näher an das Thema ranführen kann. Leider habe mir in diesem Buch wirklich die großen Gefühle gefehlt, die eine solche Geschichte gebraucht hätte. Und das hat sich auch leider erst am Ende geändert, wo dann aber das Buch plötzlich richtig gut wurde. Von Elias hat man ein tolles Bild bekommen und er hatte seinen eigenen Charme, allerings hätte ich auch unsere Protagonstin gerne etwas besser kennengelernt.

Ich empfehle das Buch vor allem an Jugendliche, die mal eine bisschen andere Geschichte über das Thema Flüchtlinge lesen wollen, die aber nicht als zu große Erwartungen haben, sondern einfach ein schönes Buch für Zwischendurch suchen.

3/5 Sterne

*An dieser Stelle möchte ich mich beim dtv-Verlag bedanken, der mir das Buch freundlicherweise zum Rezensieren zur Verfügung gestellt hat

LG Nessi

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Fated Shadow – Die Jagd

Rezensionen

Der Fantasyroman „Fated Shadow“ wurde von Kim Rylee geschrieben und erschien 2016. Das Buch hat 372 Seiten und spielt in England. Die Hauptprotagonistin heißt Aveline und sie muss bald erkennen, dass sie zu Höherem bestimmt ist, ob sie will oder nicht.