Gläsernes Schwert

Allgemein, Rezensionen

 

Ich sollte mich wohl auch daran gewöhnen, alleine zu sein. Nicht auf der Welt, aber hier drinnen. In meinem Herzen. S.136

Der Fantasy-Jugendroman Gläsernes Schwert, geschrieben von Victoria Aveyard, ist erst kürzlich auf Deutsch erschienen und ist der zweite Band einer Trilogie. Der erste Band heißt Die rote Königin. Das Buch hat 29 Kapitel, einen Epilog und 570 Seiten. Es wird aus der Ich-Perspektive im Präsens geschrieben.

Inhalt

Die seelisch zerstörte Mare hat nach ihrer Flucht von Maven nur noch ein Ziel: die Neublütler aufzustöbern und zu retten. Doch gibt es da viele Hindernisse im Weg, Hindernisse die ihre engsten Vertrauten aufstellen und Gefahren, die sie ganz zu zerbrechen drohen. Auch muss die Blitzwerfererin einsehen, dass Verrat nicht nur von Außen kommt, sondern ebenfalls von ihr selbst…

Meine Meinung

Phu war das ein zähes Buch! Nachdem ich sicher ein Jahr gewartet habe auf diesen Band, muss ich sagen: ich habe unheimlich viel Zeit gebraucht, um es zu lesen. Eigentlich bin ich eine Schnellleserin, ich mag es nicht ein Buch tagelang so ein bisschen zu lesen. Doch dieses Buch habe ich in geschlagenen sieben Tage nicht gelesen! Was wirklich komisch ist. Weshalb? Der erste Teil war niederschmetternd! Es ist wirklich ein sehr deprimierender Auftakt. Das schlimme war, dass es nicht zu enden schien… eine traurigere Seite nach der anderen. Dann in der Mitte hatte es für mich an Reiz verloren, habe mich aber weiter durch die Seiten gekämpft und bin zum Schluss gekommen. Und das hat Victoria Aveyard einfach drauf – beim Schluss hat sie mich wieder gehabt und hach das Ende ist schrecklich, so dass ich mich auch auf den letzten Band freuen kann ☺️!

Der Schreibstil hat mich nicht gefesselt, habe ehrlich gesagt auch ein paar Seiten ohne Dialoge übersprungen (Mares Gedanken sind mir zu deprimierend). Auch kam es mir manchmal zu Faktenreich rüber.

Die Charaktere… na ja Cal liebte ich schon im ersten Buch und da hat sich eigentlich wenig geändert, obwohl ich ihn ab und zu gerne geschüttelt hätte. Mare ging mir auf den Keks, ich weiß nicht wie viele hunderte von Male sie ein paar Sätze wiederholte. Eines könnt ihr euch sicher sein: Mare ist unersetzlich und weiß alles besser… allerdings mochte ich Mare wieder viel, viel mehr am Schluss. Zu den anderen möchte ich nicht zu viel verraten, aber es gibt da einige Überraschungen :D.

Für mich ist dieses Buch brutaler als der erste Band. Es wird viel mehr Gewalt angewendet und wirklich, Mare ist ein Wenig krank drauf. Irgendwo hat mir dies gefallen, dass zerstörerische an dem Buch – denn dies ist es – trotzdem hoffe ich, dass Mare wieder mehr zu sich selber findet.

Fazit

Den ersten und der mittlere Teil gefiel mir nicht, doch der Schluss hat mich begeistert! Im Allgemeinen hoffe ich, dass der letzte Band wieder besser wird. Doch zwischen durch, darf es auch ein Wenig finster sein… Ich vergebe ★★★★☆

Liebe Grüße, Anjuli

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2 Gedanken zu “Gläsernes Schwert

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