„Bad Family Days – mein Sommer im Chaos“- Silke Schellhammer

Allgemein, Rezensionen

Penelope wird von ihren Eltern aus beruflichen Gründen für 2 Jahre zu ihrem Onkel und seiner Familie „abgeschoben“. das ist erst einmal ein großer Schock für das jugendliche, verwöhnte Mädchen aus gutem Hause. Denn diese Familie( Onkel Joachim und seine Frau Natty, und 4 Kinder Oskar,Linus,Leia und Quentin) leben in einem kleinen „normalen“ Haus, ihr Zimmer ist sehr viel kleiner als ihr altes und im Haushalt muss sie auch noch mithelfen. Das wird alles zu viel für Penelope. Doch dann lernt sie im Chat Spike kennen und kommuniziert auf humorvolle Weise mit ihm. Doch wer verbirgt sich hinter Spike? Etwa jemand, den sie kennt oder ist es doch jemand vollkommen fremdes?!

Das Cover gefällt mir super gut. Es lädt direkt zum Lesen ein und macht Lust auf die Geschichte. Auch der Schreibstil ist bemerkenswert und irgendwie erfrischend anders. Durch Penelopes sarkastische Bemerkungen und Gedanken wird die ganze Story auf humorvolle Weise aufgelockert. Die Szenen in der Familie von Joachim haben mich am meisten gefesselt. Die Atmosphäre wurde toll beschrieben und ich habe die Familie richtig gern gewonnen. Es war schön miterleben zu können, wie die verwöhnte Penelope diesen Familienalltag, der für sie völlig fremd ist, erlebt und sich mit der Zeit an ihn gewöhnt und ihn zu schätzen lernt.20160609_201531

Die Charaktere wurde, meiner Meinung nach, sehr detailliert durchdacht und haben Abwechslung in die Geschichte gebracht. Die Familie ist wirklich ein bunt zusammen gewürfelter Haufen….eben genau so wie man sich eine Patchwork-Familie vorstellt. Auch Penelope mochte ich gerne, o20160609_201531.jpgbwohl sie anfangs schon sehr den Eindruck eines oberflächlichen und verwöhnten Mädchens vermittelt hat.

Dennoch gab es in dieser Geschichte nie eine Stelle oder ein richtigen Höhepunkt , der mich wirklich überraschend konnte. Ich weiß nicht, ob ich (17) vielleicht auch schon etwas zu alt für diese Story bin, aber ich fand alles sehr vorhersehbar. Daher würde ich den Roman eher für 11-14 Jährige empfehlen. Nichtsdestotrotz habe ich mich von „Bad Family Days“ sehr unterhalten gefühlt und bin froh, dass ich das Buch, im Kreise einer Leserunde, lesen durfte.

Ich würde dennoch gerne einen weiteren Teil lesen, da ich noch einige unbeantwortete Fragen habe 🙂

Ich vergebe 3,5 Sterne und ein herzliches Dank an den „Bloomoon“-Verlag, der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat!

 

Liebste Grüße,

Sarah ❤

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