Rezension „Elias & Laia- Die Herrschaft der Masken“

Allgemein

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Klappentext:
Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft. Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste …

Cover:
Das Cover ist hauptsächlich in Brauntönen, besonders dunklen Tönen, gestaltet. Unten im Cover ist eine „Stadt“ abgebildet, die entweder diese grausame Welt darstellen könnte oder Schwarzkliff, die aber in etwas helleren Brauntönen dargestellt wird. Darüber steht der Titel und die Autorin. Im Hintergrund, oberhalb der Überschrift, ist ein Ausschnitt von einem Gesicht abgebildet, an dessen Rand man eine Maske erkennt, wie ich denke. Durch diese Maske, die vom Rand an ins Gesicht rein „läuft“, wirkt das Cover gefährlich. Und dann diese Augen die einen so durchdringlich anstarren. Wenn man das Cover länger betrachtet, fühlt man sich beobachtet von dem starren Blick der Maske.

Das Cover passt gut zur Geschichte und überbringt einem genau das Gefühl, was es wahrscheinlich auch soll.

5/5 Sterne

Titel:
Der Titel „Elias & Laia- Die Herrschaft der Masken“ ist gut passend zur Geschichte gewählt, sticht aber nicht als besonders heraus, sodass der Titel mich nie ohne den Rest dazu verleiten würde, das Buch zu kaufen, aber trotzdem ist er im nachhinein passend zur Story.

3/5 Sterne

Idee/Thema:
In der Welt, wo das Ganze spielt, steckt viel Herzblut und alles ist wunderbar durchdacht worden, wie ich finde. Sie ist grausam, aber es macht Spaß, mitzuerleben, dass selbst, wenn alles um einen herum böse ist, man selbst ein kleines bisschen Hoffnung geben kann und es immer auch Gutes gibt.

Die Idee mit den Masken und den anderen „Figuren“ ist toll und individuell, sowie die ganze Geschichte. Mir gefällt es auch, dass die beiden Protagonisten erst während der Geschichte aufeinander treffen und die beiden Geschichten am Anfang auch noch keine Verbindung zueinander haben.

5/5 Sterne

Umsetzung:
Ich hatte das Buch schon lange im Auge, da das Cover jedes mal wieder meine Blicke auf sich gezogen hat und ich den Klappentext schon extrem spannend fand. Als dann Geld für mein Zeugnis kam, habe ich mich dazu entschlossen, dass dieses Buch jetzt auf jedem Fall noch vor dem Sommerurlaub bei mir einziehen muss. Ich muss sagen, dass ich nie extrem viel an einem Stück gelesen von diesem Buch, da ich im Urlaub natürlich auch noch ein paar andere Sachen gemacht habe, aber es viel mir einfach ziemlich schwer, mit der Geschichte warm zu werden. Ich fand die Idee interessant und eigentlich wurde es auch nie langweilig, aber ich war irgendwie nicht in der Geschichte, was ich ziemlich schade fand. Man wird ohne Erklärungen in die Geschichte reingesetzt und muss sich dann zurecht finden. Man liest aus der Sich von Elias und Laia im Wechsel, womit ich zu Anfang große Probleme hatte, da ich mich in der eine Geschichte nicht zurecht gefunden hatte, da befand ich mich in einer völlig anderen, ohne eine Verbindung, zudem was ich vorher gelesen hatte. Spätestens nach der Hälfte hatte ich es dann aber doch geschafft, mich an den Wechsel zu gewöhnen und ein bisschen warm mit der Story zu werden. Für mich ist die Geschichte zum Ende hin dann richtig toll geworden und hat mir wirklich richtig gut gefallen, sodass ich die Reihe dann wohl weiter verfolgen werde.

4/5 Sterne

Charaktere:
Laia mochte ich eigentlich ziemlich schnell und ich war eigentlich ziemlich von ihrem Mut beeindruckt. Sie ist ziemlich schlau, mutig, aber manchmal auch etwas zu naiv für meinen Geschmack.

Elias mochte ich auch, aber eigentlich erst im Verlauf der Geschichte, da ich ihn am Anfang irgendwie ziemlich unsympatisch fand und ebenfalls sehr naiv im Bezug auf die Verliebtheit von Helena.

Helena mochte ich über die Ganze Geschichte hinweg nicht, da ich sie ziemlich zickig, arrogant, egoistisch (zumindestens manchmal) und übertreibend fand. Manchmal fand ich es auch gut, was sie gemacht hat und dann hat man auch gemerkt, dass sie eigentlich garnicht so böse und kaltherzig ist, aber die meiste Zeit fand ich sie ziemlich unsympatisch.

Izzi ist Laia von den Eigenschaften ziemlich ähnlich, nur sie ist nicht so mutig, was vielleicht manchmal auch besser ist, denn manchmal sollte man auch mal nachdenken, bevor man handelt. Also mir hat ihre Art auf jeden Fall gut gefallen.

Kinan mochte ich auch ziemlich gerne, vielleicht auch noch lieber als Elias, auch wenn er am Anfang kalt wirkt, ist er genau das Gegenteil.

Mazen mochte ich von Anfang an nicht, da er für mich die ganze Zeit kaltherzig und falsch gewirkt hat.

Zusammenfassung:
Spannendes Jugendbuch, indem es nie langweilig wird, da eigentlich immer etwas passiert. Ein Buch, wo schon die Gestaltung des Covers alleine toll, aber auch die neue und sehr individuelle Idee fantastisch ist. Mit der Idee gibt es wieder eine neue Dystopie, die sich zu „Die Tribute von Panem“ und den anderen gesellen kann. Auch wenn ich Schwierigkeiten beim warm werden mit der Story hatte, fand ich die Geschichte zum Ende hin umso besser.

Leseempfehlung nicht nur für Jugendliche und trotz Liebesgeschichte, meiner Meinung nach, auch was für´s männliche Geschlecht 😉

Ich freue mich nun auf die weiteren Teile, da meiner Meinung nach, auch noch Luft nach oben ist.

4/5 Sterne

LG Nessi

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2 Gedanken zu “Rezension „Elias & Laia- Die Herrschaft der Masken“

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