Rezension „Liebe ist was für Idioten. Wie mich.“

Allgemein

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Klappentext:
Optimistisch gesehen ist Vikis Leben eine Vollkatastrophe. Ihre Mutter: tot. Ihr Vater: ständig besoffen. Ihr Herz: gebrochen. Da kann man schon mal aus Frust ein paar Tüten zu viel rauchen. Da kann es auch passieren, dass man mit einem Typen im Bett landet, den man eigentlich total bescheuert findet. Wirklich. Kein großes Ding. So was passiert. Aber ausgerechnet mit Jay? Nein! Ganz. Sicher. Nicht. Oder vielleicht doch?

Cover:
Also ich weiß nicht genau wieso, aber als ich das Cover gesehen habe, musste ich sofort an „Love Letters to the dead“ denken. Jenes Cover war, wie ich fand, wirklich schön, dieses Cover gefällt mir leider nicht so. Und das liegt alleine an der Farbkombination. Zu einer herzzerreißenden Liebesgeschichte gehören für mich schöne Farben des Covers. Gegen das dunkle Lila habe ich nichts einzuwenden, aber warum die knalligen Farben der Buchstaben? Ich kann es nachvollziehen, warum man diese gewählt hat, da das Leben der Charaktere ja wirklich ein einziges Chaos ist, aber es wirkt auf mich viel zu knallig und passt für mich persönlich einfach nicht zu einer Liebesgeschichte. Auch nicht zu dieser Art. Das mit dem liegendem Mädchen hat mich, wie gesagt, an „Love Letters to the dead“ erinnert. Bei diesem fand ich das eine tolle Idee und das passte zum Cover, aber irgendwie wirkt das Cover im Ganzen für mich so allgemein ziemlich kitschig, chaotisch zur Geschichte passend, aber einfach nicht nach meinem Geschmack.

2/5 Sterne, da es vom Prinzip zum Inhalt passt.

Titel:
Angesprochen und mitgezogen hat mich hier wohl wirklich dieser Titel. Ich bin ein ziemlich sarkastischer Mensch. Der Titel ist zwar nicht wirklich sarkastisch, aber irgendwie hat er in sich eine Ironie. Und ja, er drückt oft meine Gefühlslage und Gedanken aus, wenn ich verliebt bin. Er passt auch super zur Geschichte, lässt aber nicht unbedingt sofort das erwarten, was hinter dem Titel steckt.

5/5 Sterne

Charaktere:
Sage ich wohl erstmal etwas zu den Charakteren:

Viki hat mir echt gut gefallen, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass sie mir in manchen Sachen ziemlich ähnelt. Sie ist, wie oben schon erwähnt, ziemlich sarkastisch und obwohl sie ein wirkliches scheiß Leben hat, ist sie noch relativ selbstbewusst, wie ich das Gefühl hatte. Sie war zwar oft ziemlich „geknickt“, aber ich konnte das auch irgendwie nachvollziehen. Sie wirkt manchmal etwas kalt, aufgrund ihrer Erfahrungen, denke ich, aber sie öffnet sich während der Geschichte immer mehr. Und dahinter steckt ein Mensch, der verzweifelt nach Gefühlen und Zuneigung sucht.

Jay ist der typische „mystic boy“. Also nicht wirklich, aber so wirkt es zu Anfang. Er ist schon ein wenig arrogant, aber nicht auf so eine nervende, sondern eher charmante Art und Weise, was ihn ebenfalls ziemlich sympatisch gemacht hat für mich. Jedoch steckt hinter diesem Jungen mehr, als nur ein Junge, der auf cool tut. Er hat einen guten Charakter, hat aber Angst sich zu öffnen, jedoch entwickelt auch er sich während der Geschichte weiter.

5/5 Sterne

Umsetzung:
Ich hatte so viel Gutes von dem Buch gehört und es war wirklich eins der ersten Bücher, wo fast alle eine gute Bewertung abgegeben hatten, also musste ich nun endlich selber lesen, was alle an diesem Buch so toll finden. Doch dadurch steigen natürlich auch die Erwartungen an die Bücher.

Am Anfang war ich wirklich nicht überzeugt, obwohl ich zugegeben auch noch nicht all zu viel gelesen hatte. Dann hatte ich es unterbrochen, doch mich dann wieder gezwungen, weiterzulesen, da ich alles wissen wollte. Und dann hatte es mich gepackt und war wirklich auf den weiteren Verlauf der Geschichte gespannt. Ich mochte die Charaktere wirklich sehr gerne und es mir Freude und Tränen bereitet den Weg mit den beiden zu erleben, jedoch handelt es sich nicht um eine normale Liebesgeschichte, wie ich es erwartet hatte, sondern um ein wirklich tiefgründiges Buch, was nicht nur die schönen Seiten des Leben zeigt.

als ich fast mit dem Buch fertig war (Seite 260 oder so), dachte ich, dass ich jetzt das Ende wissen würde, aber dann kam nochmal wirklich etwas Unerwartetes. Da ich jetzt nicht spoilern möchte, sage ich jetzt nicht viel dazu, aber in dem Moment war ich echt geschockt. Im Nachhinein kann ich sagen, ich hätte es ahnen müssen, aber irgendwie habe ich nie daran gedacht.

Dann dachte ich jetzt aber wirklich, dass ich wüsste wie es endet und dann hätte ich es echt total blöd gefunden, aber das Ende war wirklich besser als erwartet, was ich wirklich gut fand.

Der Schreibstil war echt toll. Er war sehr flüssig zu lesen und ich habe viel geschafft in kurzer Zeit, trotzdem war er aber überzeugend und gefühlvoll.

4,5/5 Sterne

Zusammenfassung:
Es handelt sich um ein tiefgründiges Jugendbuch, was man vielleicht so nicht erwartet hätte. Es ist nicht klischeehaft und hat einen richtig tollen Schreibstil. Für mich war das Cover wirklich nicht auf dem Niveau von dem tollen Inhalt, jedoch sollte man sich davon keinesfalls abschrecken lassen. Es handelt sich durchaus um eine Liebesgeschichte, die auch viel Platz vom Inhalt einnimmt, aber wenn man das große Ganze betrachtet, steckt dahinter noch so viel mehr.

Eine Leseempfehlung vorallem für Jugendlich ab 14, aber auch für Erwachsene etwas, die ebenfalls Jugendbücher und z.B. die Geschichten von John Green mögen.

4,5/5 Sterne

LG Nessi

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5 Gedanken zu “Rezension „Liebe ist was für Idioten. Wie mich.“

  1. Hi Nessi,
    ich fand das Buch auch unglaublich gut und habe es auch mit John Green verglichen 😉
    Ich finde aber auch das Cover toll. So ein rosa Liebesschnulzencover hätte nicht zu diesem Buch gepasst. Ich finde gerade das Bunte daran so toll – ich mag halt bunt. Es ist so vielseitig wie diese Geschichte.
    Liebe Grüße
    Lilli

    Gefällt 1 Person

  2. Ich hab jetzt schon soo viel gutes über das Buch gehört aber immernoch nicht gekauft…hmm ich glaube ich sollte das bald mal tun 😀
    Würde mich freuen wenn du mal bei mir vorbei schauen würdest
    Liebe Grüße
    Tabea ❤

    Gefällt mir

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