Rezension „Maybe Someday“

Allgemein, Rezensionen

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Klappentext:
Das Letzte, was Sydney will, als sie bei dem attraktiven Gitarristen Ridge einzieht, ist, sich in ihn zu verlieben. Zu frisch ist die Wunde, die ihr Ex hinterlassen hat. Und auch Ridge hat gute Gründe, seine neue Mitbewohnerin nicht zu nah an sich ranzulassen, denn er hat seit Jahren eine feste Freundin: Maggie – hübsch, sympathisch, klug, witzig. Und dann passiert es doch. Als Sydney beginnt, Ridge beim Songschreiben zu helfen, kommen sie sich näher als erwartet. Auch wenn beide die Stopptaste drücken, bevor wirklich etwas passiert, können sie nichts gegen die immer intensivere Anziehung ausrichten, die sie zu unterdrücken versuchen – vergeblich.

Cover:
Das Cover ist sehr schlicht, fast nur in weiß, gehalten mit einigen lila und pinken Punkten darauf. In der Schrift vom Titel erkennt man ein Mädchen, was höchstwahrscheinlich unsere Protagonisten darstellen soll. Ich finde das abgebildete Mädchen passt gut zu Sydney, auch wenn ich es nicht so gerne mag, wenn Charaktere auf dem Cover drauf sind, da es dann einfach die eigene Vorstellungskraft einschränkt.

Nachdem mir das Cover von „Love and Confess“ wirklich gut gefallen hatte, da einfach Gefühle darin stecken, aber dieses ist mir irgendwie zu unemotional…so ohne irgendwelche berührenden Aspekte, die irgendwas aussagen. Und die Geschichte ist einfach das genaue Gegenteil, weshalb es einfach nicht ganz so passend ist.

3.5/5 Sterne

Titel:
Den Titel finde ich persönlich echt sehr passend und er klingt auch ziemlich schön. Es wird in der Geschichte immer wieder ein Bezug zum Titel aufgebaut, was ich toll finde. Und es passt auch gut in die Handlung, denn der Titel drückt irgendwie Hoffnung aus und Hoffnung ist wichtig, auch hier ist es ein zentraler Punkt.

5/5 Sterne

Umsetzung:
Nachdem ich erfahren hatte, dass Colleen Hoover ein neues Buch veröffentlicht, musste ich es natürlich schon gleich nach dem Erscheinungstag haben. Jedes Buch, das ich bisher von dieser Autorin gelesen habe, war wirklich gut und das, was ihre Bücher ausmacht, sind die großen Gefühle. Desahlb waren meine Erwartungen natürlich doch etwas höher, als bei andern Büchern.

Das Buch beginnt mit einem Konflikt, was ich erstmal etwas verwirrend fand, jedoch gab es dann einen Rückblick, mit dem man dann auch nachvollziehen konnte, wie es zu der Situation kam. Das ist alles jedoch ein sehr kurzer Teil in dem Buch. Erst danach geht es richtig los. Denn erst dann entsteht der neue Konflikt, der viel bedeutender ist.

Wie ich schon erwähnt hatte, sind bei Colleens Hoovers Bücher immer diese bestimmten Momente, in denen es mich einfach umhaut, das, was ich an diesen mag. Bei ihrem letzten Buch „Love and Confess“ fehlten mir genau diese Momente etwas, sodass das Buch zwar immer noch gut, aber irgendwie durchschnittlich war. Hier waren diese „Momente“ zum Glück wieder vorhanden. Es gab doch das ein oder andere Unerwartete, was passiert ist. Nichts, wo mir der Atem weggeblieben ist, aber es hat auf jeden Fall das Buch nicht langweilig werden lassen.

Man bekommt das Geschehen im Wechsel aus der Sicht von Sydney und Ridge geschildert, sodass man beide, auch mit ihren Gedanken und ihrer Persönlichkeit, gut kennenlernt. Ich persönlich mochte Sydney wirklich wirklich gerne, dafür aber Ridge nicht zu sehr, weil er mir zu wenig eigenen Charakter hatte. Natürlich ist er nett, kann gut Musik machen etc. , aber irgendwie hatte er mir auch ein bisschen einen zu schwachen Willen, da es einfach nervt, wenn immer nur kommt „ich konnte nicht anders…, ich weiß nicht was ich tun soll….“. Auch Sydney hat das teilweise getan, doch sie konnte wenigstens Entscheidungen treffen.

Der Aspekt mit der Musik ist sehr wichtig für die Geschichte und hat mir wirklich sehr sehr gut gefallen. Mir hat auch bei „Love and Confess“ der Aspekt mit der Kunst gefallen, doch hier hat mir das irgendwie noch besser gefallen. Auch die Liedtexte, die in dem Buch zu finden sind, sind sehr einfallsreich und berührend…und das ein oder andere mal habe ich sogar versucht einfach mal was zu singen.

Sonst kann ich sagen, dass das Buch wirklich abwechlungsreich und facettenreich gestaltet ist. Ich konnte mir alles wunderbar vorstellen und das Buch hat auch wirklich einige sehr berührende Momente im Gepäck. Der Schreibstil war, meiner Meinung nach, einfach wieder grandios und ich bin schon auf das nächste Buch der Autorin gespannt.

4.5/5 Sterne

Zusammenfassung:
Es handelt sich also zusammenfassend um eine Geschichte, die voller Gefühle ist, die auch vor allem gut durch den Aspekt mit der Musik, der hier eine wichtige Rolle spielt, rüber gebracht werden konnten. Wie es bei den Büchern von der Autorin eigentlich meistens so ist, steckt hinter den durchschnittlichen Cover viel viel mehr, als Durchnittliches. Mir haben zwar manchmal diese Momente gefehlt, die mich wirklich so berühren, dass es mich umhaut oder mich einfach vom Hocker reißen, aber es gibt schon die ein oder andere unerwartete Wendung, sodass das ganze auf jeden Fall nicht langweilig wird. Ich konnte nie aufhören mitzuhoffen, dass alles gut wird.

Ich empfehele dieses Buch alles, die sich berühren lassen wollen und einfach mit hoffen wollen.

4.5/5 Sterne

LG Nessi

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Ein Gedanke zu “Rezension „Maybe Someday“

  1. Yeeeeey, du hast es gelesen!!!! :)))
    Ich scrolle gerade durch deinen Blog und lese alle Rezwnsionen, und spätestens nach „Heat of the Moment“ dachte ich – hat sie wohl auch Maybe Someday gelesen? Falls nicht, muss ich es ihr empfehlen …
    – freue mich sehr, dass du es gelesen hast, und dass du ähnlich darüber denkst wie ich 🙂
    Alles Liebe!

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