Rezension zum Hörbuch „Klar ist es Liebe“

Allgemein

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Klappentext:
Lea und Gabe wären das perfekte Paar. Das erkennen alle um sie herum: der beste Freund, die Mitbewohnerin, ja sogar der Busfahrer, die Starbucks-Bedienung oder die örtliche Parkbank. Aber den richtigen Augenblick scheinen sie stets zu verpassen, die richtige Geste wird falsch verstanden, das richtige Wort fehlt. Bis die Anziehungskraft zwischen ihnen beinahe unerträglich ist. Können Lea und Gabe jemals zueinander finden?

Cover:
Das Cover finde ich echt schön, vorallem für eine Liebesgeschichte wie diese. Ich liebe es ja sowieso, wenn man nur die Umrisse von Personen etc. erkennt, das macht das ganze irgendwie mysteriöser ^^ Auf dem Cover sieht man wie auf der einen Seite eines Baumes ein Junge und auf der anderen ein Mädchen an den Baum lehnt. Ich denke, dass das Gabe und Lea sein sollen. Es passt so toll zur Geschichte, da die beiden sich so nah sind, sich jedoch nicht beachten und trotzdem wissen alle, dass sie verliebt sind, eben als ob der Baum zwischen ihnen ein Herz darstellen würde. Also das ist natürlich eine sehr freie, persönliche Interpretation des Cover 😉 Auf jeden Fall finde ich auch, dass das Gesamtbild des Covers schön wirkt, nämlich so niedlich und frisch.

Also, meiner Meinung nach, ist das Cover sehr gut gewählt.

4.5/5 Sterne

Titel:
Auch der Titel ist gut gewählt, denke ich, da es ja für alle in der Geschichte offensichtlich ist, dass „es Liebe ist“, außer für die beiden selbst. Und der Titel könnte ein Zitat von den Beobachtern/Erzählern sein, da es für sie ja wirklich klar ist.

Der Titel klingt natürlich sofort nach einem typischen Liebesroman, also er ist jetzt nicht soo besonders, aber trotzdem gut gewählt.

Und vorallem fällt mir jetzt auch der Gegensatz von Titel und Cover auf, da die beiden sich auf dem Cover ja keinerlei Beachtung schenken, dann aber da steht „Klar ist das Liebe“

4/5 Sterne

Sprecher:
Es handelt sich um ein Hörbuch, dass von vierzehn Stimmen erzählt wird, weshalb es mir eher wie ein Hörspiel vorgekommen ist, was mir aber wirklich gut gefallen hat. Durch die Stimmen wurden die Charaktere einfach noch etwas realer. Und vorallem hat es Abwechslung in die Geschichte gebracht 🙂

Die Stimmen:
Simon Jäger (Mitbewohner Casey), Inka Löwendorf (Mitbewohnerin Maribel), Elias Emken (großer Bruder Sam), Tanja Geke (Dozentin Inga), Mechthild Großmann (Parkbank), Jacob Weigert (Victor), Cathlen Gawlich (Eichhörnchen), Detlef Bierstedt (Busfahrer), Dirk Kauffels (Danny), Karin David (Kellnerin Maxine), Ulrike Kapfer (Pam), Britta Steffenhagen (Barista Charlotte), Vera Teltz (Hilary) und Nils Nelleßen (Frank).

5/5 Sterne

Inhalt:
Das Buch hat mein Intresse eigentlich ausschließlich durch die verschiedenen Perspektiven geweckt, da ich eine Liebesgeschichte noch nie aus so vielen Perpektiven geschildert bekommen habe. Und auch aus diesem Grund habe ich mich bei dieser Geschichte für das Hörbuch entschieden, obwohl ich viel lieber lesen. Allerdings war das auf jeden Fall die richtige Wahl, denn durch die verschiedenen Stimmen hat es mir echt ganz gut gefallen, obwohl es an Inhalt wirklich gefehlt hat.

Man kommt schnell in die Geschichte rein und lernt Lea und Gabe schnell kennen. Die Sprecher wechseln schnell und oft hintereinander, was manchmal etwas verwirrend war, da ich nicht mehr wusste, wer jetzt wer war, was dann aber irgendwann ging. Es geht die ganze Zeit darum, dass Lea und Gabe verliebt sind, sich jedoch einfach nicht trauen und das war im Prinzip der komplette Inhalt. Ich weiß, dass wir von einer Liebesgeschichte reden, wo es meistens immer so ein „hin und her“ gibt, aber ein bisschen mehr Tiefe hätte dem Buch nicht geschadet. Also dem Buch hat einfach ein bisschen „John Green“ oder „Colleen Hoover“ gefehlt, wie ich finde, da einfach die Gefühle oder die Tiefe, wie schon gesagt, gefehlt hat. Ich finde einfach, dass hier das Potenzial lange nicht ganz ausgeschöpft wurde.

2.5/5 Sterne

Zusammenfassung:
Es handelt sich um ein besonderes Hörbuch, da es von vierzehn Sprechern vertont wurde und so eher wie ein Höspiel wirkt. Vorallem besonders ist es, da es sich um eine Liebesgeschichte handelt, die von so vielen Erzählern und ausschließlich von außenstehenden Personen erzählt wird. Das Ganze wird viel mit Humor erzählt, vorallem das Eichhörnchen und die Parkbank bringen noch etwas Pepp in die Geschichte. Jedoch fehlt es deutlich an Inhalt! Das ständige „hin und her“ ist hier der einzige Inhalt und die Tiefe in der Geschichte fehlt komplett, weshalb die ganze Geschichte sehr flach ist.

Also wer Lust auf eine lockere Liebesgeschichte für Zwischendurch hat sollte damit zufrieden sein. Allerdings durch die Besonderheit der vielen Sprecher in der Geschichte ist es ein tollen Hörerlebnis, jedoch empfehle ich ausschließlich das Hörbuch!!!

3/5 Sterne

LG Nessi

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2 Gedanken zu “Rezension zum Hörbuch „Klar ist es Liebe“

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