Rezension „Zwei wie Zucker und Zimt“

Allgemein

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Klappentext:
Zwei wie Zucker und Zimt. Zurück in die
Charlotte, genannt Charles, ist einfach nur wütend! Wie kann man nur so nachgiebig sein wie ihre Mutter Marion? Da passiert es: Am Morgen nach einem Streit wacht Charles plötzlich in Marions Jugendzimmer auf. Charles ist in der Zeit zurückgesprungen und sieht sich ihrer fünfzehnjährigen Mutter gegenüber! Marion trägt grässliche Latzhosen, badet nackt und tobt sich aus in den wilden Achtzigern. Charles ist erst fassungslos – und dann fasziniert. Wird sie jemals zurück in die Zukunft gelangen? Und will sie das überhaupt? 

Cover:
Das Cover wirkt ziemlich chaotisch, wie ich finde, da auf dem ganzen Cover verschiedene Gegenstände verstreut sind, was aber auch wirklich gut zur Geschichte passt. Was mir besonders gut gefällt, sind die Pastelltöne, da sodass Cover trotzdem schön wirkt. Sehr süß ist auch der Cupcake in der Mitte des Covers, was ebenfalls gut zu der Geschichte passt, da Charles Familie ja ein Cafe leitet und Marion (Charles Mutter) außerdem Konditorin werden möchte.

Das Cover wirkt chaotisch, aber trotzdem sehr süß und passt gut zur Geschichte.

5/5 Sterne

Titel:
Der Titel war eigentlich das, warum ich mir das Buch näher angeschaut habe (und natürlich der Cupcake auf dem Cover ;D). Der Titel passt toll zur Geschichte und zu dem Buch allgemein. Zu der Geschichte, da die Familie Zimt heißt, einen Hund namens Zucker hat und ein Cafe leitet und natürlich weil es um Zeitreisen geht. Und auch zum Cover passt er gut, da er einfach genauso niedlich ist wie das Cover :).

5/5 Sterne

Idee/Thema:
Das Buch ist ein sehr typisches Jugendbuch…wir haben eine jugendliche Protagonistin, die einfach alle Teenie-Probleme hat, die man in dem Alter eben so hat. Dann wurde diese Sache mit dem Zeitreisen noch mit reingebracht, was das Buch zu einem Jugendbuch mit Fantasyanteilen macht- für mich immer eine gute Mischung. Die Ideen sind ausnahmslos nicht neu, was heißt, dass es auch schon andere solcher Bücher gibt. Das Einzige, was hier individuell ist, ist dass Charles praktisch in die Jugend ihrer Mutter reinfällt und mit ihr „Abenteuer“ erlebt, was mir hier sehr gut gefallen hat, da mich die Jugend meiner Mutter/ Großmutter auch mal interessieren würde ;). 

3.5/5 Sterne

Umsetzung:
Ich habe ein extrem typisches Jugendbuch mit ein wenig Fantasy erwartet und auch ein solches bekommen, sodass es mich weder enttäuscht oder überrascht hat. 

Am Anfang des Buches bekommt man einen Einblick in das Leben von Charles, die sich mit recht gewöhnlichen Problemen von Teenagern herumschlägt. Mit viel es, ehrlich gesagt, zu Anfang etwas schwer, in die Geschichte abzutauchen und manchmal fand ich es schon ziemlich extrem dargestellt, wie Charles sich gegenüber ihrer Mutter äußert, aber manche Situationen konnte ich natürlich wiedererkennen (bin ja auch 14 ;D), was mich dann auch irgendwie zum grinsen gebracht hat.

Schon nach relativ wenigen Seiten, geht es dann in die Vergangenheit, wo man sich dann eigentlich fast den ganzen Rest des Buches befindet. Ich habe dort einen echt coolen Eindruck der 80er bekommen, was lustig war, da ja auch meine Mutter dort aufgewachsen ist. Charles hat sich während der Geschichte ziemlich weiterentwickelt, was sehr schön war mitzubekommen. Und auch zu sehen, wie Marion (Charles Mutter) und Charles sich verstehen, war irgendwie interessant. Charles behauptet als ausrede, sie sei eine Austauschschülerin aus England, sodass sie dann zur Tarnung manchmal „Denglisch“ redet, was ich einen lustigen Akzent in dem Buch fand. Und auch, wenn Charles versucht hat, Marion Wörter oder Dinge aus der Zukunft zu erklären, hatte ich meinen Spaß. Was ich etwas unlogisch und irgendwie auch ein bisschen schade fand, dass einfach gesagt wird, dass die Uhr das Zeitreisen möglich macht, aber nicht warum oder wie, was hier wirklich hätte etwas erklärt werden müssen, meiner Meinung nach, denn wenn man solche kleinen Fantasyanteile in eine Geschichte mitreinbringt, sollten sie wenigstens etwas plausibel sein. Also mir ist klar, dass Fantasy natürlich erfunden ist und deswegen nicht immer logisch ist, aber man muss ja wenigstens sagen, warum etwas so ist z.B. Harry Potter kann mit Schlangen sprechen (was sehr selten ist) und dies wird mit einem Grund unterlegt. Das ist eigentlich keine Kritik, aber es wäre irgendwie interessant gewesen. 
Mir hat es gefallen, dass es zwar eine Liebesgeschichte gab, aber es nicht im Vordergrund stand, sondern im Prinzip die Entwicklung der Protagonstin und Freundschaft.

Das Ende war meiner Meinung nach zufriedenstellend, aber leider etwas kurz. Also für mich blieben einige Fragen offen, die zwar nicht beantwortet werden mussten, aber es wäre trotzdem interessant gewesen.

3/5 Sterne

Zusammenfassung:
Es handelt sich bei diesem Buch um ein typisches Jugendbuch mit geringem Fantasyanteil. Es beinhaltet die typischen Probleme von Teenangern und einige Erlebnisse in den 80er Jahren.

Es war sehr interessant, dass die Protagonistin viele  Sachen mit ihrer jugendlichen Mutter in der Vergangenheit erlebt und ich hatte auf jeden Fall viel Spaß beim Lesen, auch wenn die Geschichte keinen totalen „WoW-Effekt“ für mich hatte, da es dafür einfach nicht individuell und fesselnd genug für mich war.

Es ist ein Buch für Zwischendurch, dass man durchaus lesen kann, aber jetzt auch nicht unbedingt muss. 

Doch eine Sache möchte ich noch sagen…Für mich geht die Leseempfehlung hauptsächlich an jüngere Leser, da ich sagen muss, das mir die Geschichte leider nicht umfangreich genug war (ich bin 14) und deswegen würde ich das Alter 12, als perfektes Lesealter empfehlen.

3/5 Sterne

Ich bedanke mich bei dem Arena Verlag für das schöne Rezensionsexemplar und auch bei den Autoren, dem Mutter-Tochter- Duo, Marta Martin & Stefanie Gerstenberger für die tolle Begleitung beim Lesen des Buches.

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