Ein ganzes halbes Jahr

Allgemein, Rezensionen

„Ich spürte seine Haut an meiner und wusste so sicher, wie ich noch nie etwas gewusst hatte, dass ich ihn nicht gehenlassen konnte.“ (s. 832 E-Book)

Der Roman Ein ganzes halbes Jahr hat auf meinem E-Book 942 Seiten (Printausgabe 512 Seiten), 27 Kapitel und einen Prolog sowie ein Epilog. Es wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Die Autorin ist Jojo Moyes und es gibt am Schluss des Buches noch ein (tolles!) Gespräch mit ihr. Zudem hat es einen zweiten Band Ein ganz neues Leben.

 

ein_ganzes_halbes_jahr

Bildquelle: http://www.buch.ch

 

Inhalt

Louisa Clark lebt in einer verschlafenen Kleinstadt, in der nie viel Spannendes passiert, wenn dann doch, ist es Lous ausgefallener Kleidergeschmack, der für aufsehen sorgt. Sie führt seit langem eine Beziehung mit Patrick, mit dem sie aber immer noch nicht zusammengezogen ist, der zudem wenig Gemeinsamkeiten mit ihr hat. Eine andere sehr wichtige Person für Lou ist ihre Schwester, obwohl diese Lou oft überragt mit ihren Fähigkeiten. Weil ihre Schwester aber kein richtiges Einkommen kriegt und ihr Vater schlecht verdient, ist Lou die einzige Geldquelle des Hauses, bis sie ihren Job verliert. Nach längerem suchen findet sie wieder eine Stelle bei Will Traynor. Will ist Tetraplegiker, der für alles was er macht und braucht auf Hilfe von anderen angewiesen ist. Lousia nimmt den Job zuerst wegen des guten Lohnes an, doch schon bald entwickelt sich eine zarte Freundschaft zwischen den beiden. Als dann aber rauskommt, dass Will nur noch ein halbes Jahr leben will, ist Lou zutiefst erschrocken und traurig, jedoch fasst sie den Entschluss, ihn von der Schönheit des Lebens zu überzeugen und ihn so umzustimmen. Während sie nun alles Mögliche probiert, wächst sie über sich hinaus, definiert sich neu und fängt endlich an selbst richtig zu Leben. Will macht sie zu einem glücklicheren Menschen, aber schafft sie es auch, ihn von den wunderschönen Seiten des Lebens zu überzeugen?

Meine Meinung

Zuerst wollte ich das Buch nicht lesen. Als es 2013 rauskam und in aller Munde war, fand ich es nicht so reizend, es ebenfalls zu lesen. Wieso ich es jetzt trotzdem gelesen habe? Ich war wieder einmal auf Filmtrailer Erkundung und habe den Trailer Ein ganzes halbes Jahr gesehen, die Verbindung habe ich nicht sofort bemerkt, erst als der Name der Autorin ins Spiel kam, ging mir ein Licht auf. Der Trailer hat mich begeistert (nur schon die Schauspieler sind genial! Emilia Clark aus Game of Thrones spielt Louisa!), so sehr, dass ich augenblicklich das Buch lesen wollte – es hat mich umgehauen! Musste es an einem Stück verschlingen und sehr viele Emotionen waren dabei. Habe es sogar in Betracht gezogen, mein E-Book gegen die Wand zu werfen… Ich musste wirklich noch lange, nach dem ich es gelesen habe, über das Buch nachdenken. Will und Lou haben meine Gedanken ziemlich beherrscht. Die beiden sind aber auch wirklich gut durchdacht und vielseitig. Zum Glück konnte ich ihr Handeln gut Nachvollziehen, aber finde, dass dies sehr auf die Person darauf an kommt, die es liest. Der Schreibstil ist leicht und luftig, lässt die Seiten nur so vorbeifliegen. Manchmal war ich ein wenig ungeduldig, warten kann anstrengend sein! Etwas, dass ich wirklich gut finde, ist das Reale an der Geschichte. Es ist nicht eine Geschichte, bei der sich die Probleme von alleine lösen, es ist auch nicht so, dass es für alle immer ein Happy End geben muss und dass manchmal der Weg das Ziel ist. Ausserdem ist es ein sehr schweres Thema, mit einer grossen Moralfrage und für mich ist Jojo Moyes damit genau richtig umgegangen. Sie hat die Seite der Tetraplegiker analysiert und die der Angehörigen, ist nicht einseitig geworden, was sehr gut in der Geschichte rüberkam.

Fazit

Zeitweise hasste ich das Buch, aber nur, weil es mich so sehr berührt hat. Deswegen kriegt es auch alle fünf Sternchen von mir. Wer bereit ist, sich mit einem emotionalen Buch auseinander zusetzten, sollte es lesen!

Übrigens, geht jemand auch am 23.06.16 ins Kino? 😍😊

Ich werde auf jeden Fall dort sein!

Liebe Grüsse, Anjuli

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6 Gedanken zu “Ein ganzes halbes Jahr

  1. Hallo Anjuli,
    möchte ebenfalls unbedingt den Film im Kino sehen. Als ich Emilia Clark im Trailer gesehen habe dachte ich nur „yeeeeess…den musst du sehen“. In GoT mag ich sie total aber auch in anderen Filmen kann sie ziemlich überzeugen. Mit der Besetzung von Will bin ich auch mehr als begeistert. Sam Claflin war schon in die Tribute von Panem ein echter Schatz für die Augen und ich freue mich sehr ihn in diesem Film sehen zu können.

    Das Buch habe ich bisher noch nicht gelesen, möchte es aber schon seit einer gefühlten Ewigkeit. Habe das Gefühl, dass es perfekt für mich ist. Dazu kommt noch, dass so viele Blogger gutes darüber berichten, was mich noch neugieriger macht. Weis noch nicht ob ich das Buch vor oder nach dem Film lesen soll. Habe die Befürchtung, dass ich den Film weniger mögen werde, wenn ich die Geschichte schon kenne und mir vorab ein Bild davon mache. Andererseits mag ich es total Buchverfilmungen nach dem Lesen zu schauen, da ich immer darauf achte ob und wie sie die Details umsetzen. Muss jedenfalls schauen ob ich das Buch noch vor Juni in meine Leseplanung reinquetschen kann.

    Liebe Grüße,
    Kaddy

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Kaddy,
      Ach ich finde die zwei auch so umwerfend! Und Sam ist echt mega hübsch… :D! Haha habe das Buch echt nur wegen dem Trailer gelesen!
      Hmm ich weiss ja nicht, ob du das Buch noch lesen wirst, wenn du den Film bereits kennst!! Hätte ich jetzt zuerst den Film gesehen, ich bezweifle, dass ich das Buch gelesen hätte. Jedoch anders herum freue ich mich seeeehr(obwohl ich wahrscheinlich zum ersten Mal im Kino weinen werde^^).
      Hoffe es mag noch in deine Leseplanung rein!
      Ein wunderschöner Abend noch 🙂
      Anjuli

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