Weil du mich das Fliegen lehrst

Allgemein, Rezensionen

„Du wirst großartig sein, ohne mich oder mit mir. Du kannst das alles schaffen Du hast es geschafft, mein Leben zu verändern, die Sonne strahlen zu lassen. Dafür werde ich dich immer lieben. Immer.“ s. 592 E-Book 

Die Liebesgeschichte „Weil du mich das Fliegen lehrst“, geschrieben von Lina Wilms, hat insgesamt 22 Kapitel plus einen Epilog und auf dem E-Book 711 Seiten (soweit ich weiß, ist es nicht als Printausgabe verfügbar). Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven geschrieben und beides sind personale Erzähler.

Inhalt

Die hübsche Leyla hat eine schwere Vergangenheit; ihre Eltern sind früh verstorben und seitdem lebt sie bei ihren Großeltern. Schon früh musste sie erfahren, was wahre Freundschaft ausmacht und zudem was es bedeutet, ständig ’anders’ zu sein. Deswegen hat sie sich entschieden, sich unauffällig zu verhalten, mit der Menge zu schwimmen, nur ihre Noten sind überdurchschnittlich gut. Das und auch ihre liebe zu Büchern ist enorm, weshalb sie auch Lektorin werden möchte. Ihr ganzes Leben ist durchgeplant. Doch da kommt Dero ins Spiel, der BadBoy in Person, planlos und verschwiegen, aber sexy und sportlich. Was am Anfang unrealistisch aussah, wird immer greifbarer. Jede Lüge wandelt sich in Wahrheit um und Leyla und Dero finden langsam zu einander. Für Leyla bedeutet Dero wieder glücklich zu sein und für Dero ist Leyla eine Person, die wirklich an ihn glaubt und bereit ist, ihn trotz seiner Vergangenheit, zu lieben. Die Frage ist aber: kann so etwas Schönes von Dauer sein?

Meine Meinung

Ich habe das Buch gekauft, weil mir der Titel so gut gefällt. Er hat einen Hauch Freiheit, tiefe Verbundenheit und vor allem Liebe, die er ausstrahlt. Also alles Dinge, die ich mir und anderen wünsche. Dann hat es noch das schöne Bild der zwei Menschen auf dem Cover und ja ich glaube, da war es um mich geschehen.

Leider muss ich jetzt sagen, dass der erste Blick täuschen kann.

Die Charaktere waren toll, Dero so wie Leyla sind tiefgründig beschrieben und ich liebe sie beide. An Leyla gefällt mir speziell gut, dass sie einen wunderschönen sensiblen Charakter hat und zu ihren Meinungen steht. Etwas Anderes, dass mir auch gut gefiel, war, dass am Anfang der Kapitel jeweils ein paar Sätze auf Englisch da standen. Die sind echt super und haben dieses gewisse etwas. Auch muss ich gestehen, dass ich am Ende des Buches geweint habe. Es hat mich wirklich berührt. Was mir dann nicht gefiel? Der Schreibstil. Es fehlte für mich das Fingerspitzengefühl, die Magie der Worte. Außerdem finde ich, ist die Geschichte ein wenig seltsam aufgebaut. Sie fängt anfangs Schulejahr an, hat dann irgendwann einen 8 Monat Zeitsprung und plötzlich passiert so viel auf einmal, dass ich es gerne ein bisschen langsamer und genauer gehabt hätte.

Fazit

Hm, die Geschichte ist schön und man kann sich darin verlieren. Sicher keine Verschwendung, aber auch keine große Bereicherung in den virtuellen Bücherregalen. Von mir kriegt die Geschichte 3,5 ⭐️ 🙂

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