Buchvorstellung & Rezension „Alles so leicht“

Allgemein, Rezensionen

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Hallo ihr Lieben!
Heute möchte ich euch gerne mal ein Buch vorstellen und vielleicht auch einfach ein kleines bisschen auf das Thema aufmerksam machen um das es geht. Es handelt nämlich von dem Thema Essstörung. Jetzt werden einige von euch wahrscheinlich sofort denken: „…Schon wieder über das Thema…“…
Aber dieses Buch ist einfach sehr besonders, da die meisten Bücher sich entweder nur als Nebenthema sich damit befassen oder wirklich eine Art Sachbuch mit Berichten oder vielen Informationen sind.
Doch dieses Buch setzt sich wirklich sehr intensiv mit dem Thema auseinander (und vor allem auch realistisch) und ist trotzdem als Roman aufgebaut.
Also alle, die sich für das Thema interessieren, sollten sich das Buch mal anschauen (Obwohl es eigentlich alle ansprechen sollte, da das Thema vor allem im jungen Alter sehr aktuell ist).

Klappentext:
Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan.

Cover:
Die Blautöne wirken kalt und gefühlslos und genauso wie Stevie ist. Sie hat ihren Plan und ist „kalt“.  Die Wolken und die Hand passen gut zum Titel und spiegeln ihn wieder, außerdem harmonisieren sie auch gut mit dem Coverhintergrund.

Toll passendes, harmonisches Cover, das so viel mehr Bedeutung hat als es scheint.

5/5 Sterne

Titel:
Der Titel „Alles so leicht“ passt gut zum Thema Esstörungen, da es natürlich darum geht wort wörtlich „leichter“ zu werden, außerdem denken Personen in dieser Situation oft nicht darüber nach, dass das Ganze gar nicht so leicht ist. Vorallem auch die Therapie hinterher….Stevie durchlebt genau das hier und deshalb finde ich den Titel sehr toll und passend und lässt er einen nicht unbedingt das Thema vermuten, wenn man ihn das erste Mal liest.

5/5 Sterne

Idee/Thema:
Es gibt so viele Bücher mit emotionalen Themen, die so entscheidend über unser Leben entscheiden und wahrscheinlich ist genau das der Grund, warum es so viele Bücher darüber gibt. Bücher helfen Menschen mit Problemen klarzukommen und sich nicht so alleine zu fühlen und vorallem helfen sie nicht nur den Menschen, die sie schreiben, sondern auch ihren Lesern können sie helfen.

Die Autorin litt selbst an einer Essstörung und hat sie bekämpft und den Kampf gewonnen, was meiner Meinung nach Mut braucht und dann ein solches Buch zu schreiben bedeutet noch mehr Mut.

Ich kenne, wie schon gesagt, viele Bücher über Essstörungen, aber viele befassen sich entweder nicht mit Gefühlen oder sind einfach nicht ganz ehrlich. Doch dieses Buch ist so ehrlich umgesetzt, dass man wahrhaftig den Schmerz und den langen Kampf fühlt.

5/5 Sterne

Umsetzung:
Ich wollte schon lange ein Buch über Esstörungen lesen, da es meiner Meinung nach ein sehr aktuelles Thema ist, was auch meine Altersgruppe oft betrifft (ich bin 14). Der Schlankheitswahn fasst fast jedes junges wie auch älteres Mädchen einmal und manche gehen dafür eben weiter als andere. Doch ich wollte ein Buch mit diesem Thema, das in eine Geschichte verpackt ist, also keine Biography ist, sondern ein Roman. Und ich habe ein Buch gesucht, das wirklich komplett ehrlich ist und alles erzählt.

Nun ja und hier ist es! Ich habe das Buch von dem Verlag, aufgrund einer Leserunde, zugeschickt bekommen und habe mit so sehr auf eine emotionale Reise mit Stevie gefreut und die habe ich auch bekommen.

Stevie macht während ihres Aufenthalts eine riesen Entwicklung, vorallem zum Ende, wie ich finde. Stevie hat am Anfang des Buches keine Einsicht und möchte überhaupt nicht gesund werden, was für mich ziemlich erschreckend war, wie eigentlich das ganze Buch. Auch wenn ich natürlich vieles geahnt hatte, war es erschreckend, wenn ich eine Bestätigung bekam.

Es ist keine schöne oder spannende Geschichte, aber sie ist fesselnd. Zu Anfang gibt es viele Fragen zu Stevie und anderen Personen und ich wollte solange lesen bis alle geklärt waren.

5/5 Sterne

Zusammenfassung:
Es handelt sich um ein Buch, dass das aktuelle Problem der „Esssröhrung“ behandelt, aber anders als viele andere Bücher so ehrlich erzählt ist von jemandem der es am eigenen Leib erfahren musste.

Für mich ist das eine klare Leseempfehlung für alle, da ich finde, dass das Thema jeden betrifft, vorallem in der heutigen Zeit und wie ich finde, verdient jeder die Wahrheit, auch wenn sie nicht unbedingt schön ist.

5/5 Sterne

Danke an den Thienemann Verlag, dass mir das Buch damals als Leseexemplar zur Verfügung gestellt wurde.

LG Nessi

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3 Gedanken zu “Buchvorstellung & Rezension „Alles so leicht“

  1. Hast du das Buch von Lilly Lindner, „Was fehlt, wenn ich verschwunden bin“ gelesen? Da geht’s auch um Magersucht, um 2 Schwestern, die ältere mit Essstörung, die sich Briefe hin und her schreiben.
    Ziemlich heftig das Thema. Aber trotzdem wichtig. Auch wenn so was nicht meine Lieblingslektüre ist, weil’s mir meistens zu „schwer“ ist.
    Liebe Grüße, Emily

    Gefällt 2 Personen

  2. Hallo 🙂
    Das klingt nach einem sehr guten Buch, das ich auch gerne lesen möchte! Danke für die schöne Rezension dazu 🙂 Im März kommt übrigens ein Buch raus, das ein ähnliches Thema behandelt. Hast du von „Tage mit Leuchtkäfern“ schon gehört? Das könnte dir ja eventuell auch gefallen 🙂
    Liebe Grüße,
    Anna

    Gefällt mir

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